F41.- Leben mit Ängsten in der Gesellschaft

Angst ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers.Sie soll uns warnen und beschützen.
Außer Kontrolle geratene Angst kann krankhaft werden und zu Panikattaken führen.
Angehörige, Freunde sowie Mitmenschen müssen lernen, Aufmerksamkeit und Verständnis zu zeigen.
Den Betroffenen nicht allein lassen, Ihm echte Hilfe zukommen lassen!

Ein schöner Prolog nicht war? Aber kennen Sie persönlich Angstpatienten? Haben Sie mit solchen Menschen zutun?

...es sich einmal Vorstellen
Können Sie, ja Sie, der Sie kein Angstpatient sind und gerade diesen Beitrag lesen, sich vorstellen was eine echte Panik ist?

Fällt Ihnen ganz spontan eine Situation ein, ohne länger als 2 Sekunden bewusst nachzudenken, in der Sie richtig Angst hatten, so das Sie sich fast sprichwörtlich, vor Angst in die Hose machten? Nein?

Die Betroffenen, können sich an fast jede dieser schrecklichen Panikattacken, die teils mit Todesangst einhergehen erinnern!

Die Gesellschaft
Wie reagiert die Gesellschaft auf psychisch kranke Menschen, insbesondere auf solche mit Ängsten und Panikattacken? Leider allzu oft mit Unverständnis.

Betroffene werden belächelt, gar verspottet. Manchmal bekommen Sie Tausende von Ratschlägen was Sie denn alles machen sollen. Teilweise werden Sie regelrecht unter Druck gesetzt doch »endlich mal etwas zu tun«.
Ja selbst von Ärzten werden die Betroffenen nicht immer »Ernst« genommen!

Menschen, die nicht an einer solchen Krankheit leiden, können sich nur schwer in die Betroffenen hineinversetzen um am eigenen Leib zu erfahren wie sich die Betroffenen fühlen.
Die kleine Angst, wie z.B. die vor der Führerscheinprüfung, können sie noch nachvollziehen aber eine massive Panikattacke mit Todesangst, dafür reicht es dann nicht mehr.
Trotz der vielen gut gemeinten Ratschläge sehen sie oft nicht, was die Betroffenen alles unternehmen um mit diesen Ängsten leben zu lernen.

Ein Problem, welches bei einzelnen Betroffenen dabei entsteht kann ist, dass sie sich mehr und mehr zurückziehen sowie bei einigen sogar die Gefahr besteht, dass sie Depressionen bekommen, die sie vorher nicht hatten!

»Hier kann schnell ein Teufelskreis beginnen!« ...?

Autor:

Jörg Manthey aus Witten

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