Tauschbörse Witten
Erstes Treffen nach langer Pause

Mitglied Rainer Gehrke freute sich über das Treffen, das zum ersten Mal unter Corona-Bedingungen stattfinden konnte.
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  • Mitglied Rainer Gehrke freute sich über das Treffen, das zum ersten Mal unter Corona-Bedingungen stattfinden konnte.
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Lange hatten sie sich nicht mehr gesehen, die Mitglieder der Wittener Tauschbörse. Umso herzlicher begegnete man sich am Sonntag auf dem Hof des Jugendzentrums in der Nordstraße zu einer „Light-Version“ des normalerweise monatlich stattfindenden „Tauschrausches“ - ohne Buffet und Tauschangebote mit Körperkontakt.

„Eigentlich sollte die Veranstaltung im Innenraum stattfinden“, so Monika Ruthe vom Leitungsteam des bereits mehr als 20 Jahre bestehenden Vereins. „Aber die Corona-Sicherheitsbestimmungen ließen es dann doch nicht zu“.
Das tat dem Tauschen mit 1,5 Metern Personen-Abstand jedoch keinen Abbruch, obwohl nicht ganz so viele Mitglieder wie sonst der Einladung folgten. Kirschen, Zucchini, Bärlauch-Pesto, Kleidung und anderes wechselten trotzdem recht zügig ihren jeweiligen Besitzer.

Nette Menschen und etwas Auslauf

Besonders wichtig war es den meisten ohnehin „nette Menschen zu treffen“, so Sabine Arndt, die die Satteltaschen ihres E-Bikes mit leckerem Mangold von Jolanda de Niet füllen konnte. Auch für Rainer Gehrke, der „sonntags immer etwas Auslauf“ braucht, war es ebenso erfreulich, bekannte Gesichter zu sehen, zusammen zu lachen und zu klönen.
Man hatte sich nämlich viel zu erzählen, über die diesjährigen Schwierigkeiten und Erfolge beim Gemüseanbau beispielsweise oder die besten Fahrradläden in der Umgebung, Tanzabende mit 1,5 Metern Abstand zum Partner, Geburtstage, Schwiegermütter, Haustiere sowie diverse Lebensbewältigungsstrategien.
„Wir wollen uns jetzt wieder jeden Monat treffen“, verspricht Monika Ruthe, denn: „Die Tauschbörse ist für viele von uns ein wertvoller zwischenmenschlicher Austausch“.
Schön wäre es jedoch, wenn noch mehr junge, tatkräftige Leute und Familien sich für die Idee des Tauschens begeistern könnten, wünscht sie sich.

Nachwuchs gesucht

Das Spektrum der von den Mitgliedern angebotenen Leistungen ist vielfältig. Es reicht von handwerklicher Hilfe, über Gartenarbeit, kochen, backen, begleiten, reparieren, Massage, Meditation bis zu fotografieren, Texte schreiben und vieles mehr. Alle, die mit ihren Fähigkeiten statt mit Euro zahlen möchten, können sich über die Selbsthilfe-Kontaktstelle, Dortmunder Straße 13, Ruf 1559, oder auf tauschring-witten.de melden.

Autor:

Nicole Martin aus Witten

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