Mundart

Beiträge zum Thema Mundart

Kultur
Struwen sind das traditionelle Karfreitagsessen im Münsterland.
Foto: LWL/Alltagskulturarchiv/Lindemann

"Struwe" Das typische Karfreitagsessen im Münsterland

Was es am Karfreitag zum Mittagessen gibt, ist in vielen münsterländischen Familien klar: "Struwen". Struwen sind kleine Hefepfann­kuchen, die in heißem Öl ausge­backen und traditionell an Karfreitag gegessen werden. Die süße Variante enthält Rosinen und wird oft mit Apfelmus serviert. "Das Wort 'Struwe' gehört zum Eigenschaftswort 'struuf', das 'rau, uneben, kraus, struppig' bedeutet. Eine 'Struwe' ist eben ein krauses Backwerk", erklärt Markus Denkler, Geschäftsführer der Kommission für...

  • Marl
  • 29.03.24
  • 1
LK-Gemeinschaft
Foto: Wikipedia

Sterben in Mundart
Ick ouk – eine Lazarettszene mit Übertragung ins Hochdeutsche

Im „Innich“-Teil seines Gedichtbandes „Innich, Ssinnich, Finnich“ finden sich eine ganze Reihe von glühenden Bekenntnissen und Treueschwüre auf Heimatstadt und Muttersprache. Besonders beeindruckend ist dabei die Sterbeszene in einem „östlichen“ Lazarett. Man denkt sofort an Stalingrad 1942, das bei Erscheinen von Harderings Lyrikband im Jahr 1954 ja allen noch sehr frisch in Erinnerung war. Ein junger, tödlich Verwundeter, vom Arzt schon aufgegeben, hört wie sein Bettnachbar im Fieberwahn...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 12.03.23
  • 3
Kultur

LWL präsentiert Wort des Monats
"Kitzken" ist kein junges Reh sondern ein "bisschen"

Wenn in Südwestfalen von einem "Kitzken" gesprochen wird, dann ist kein junges Reh gemeint. "Kitzken" wird vor allem im südwestfälischen Platt häufig anstelle von "bittken" verwendet und meint ein bisschen. Woher das Wort des Monats Januar kommt, wissen die Sprachwissenschaft­ler:innen des Landschaftsver­bandes Westfalen-Lippe (LWL). "'Diu mast en kitzken no rechts goon', sagt man beispielsweise im Platt der Soester Börde. Das heißt: 'Du musst ein bisschen nach rechts gehen'", erklärt Markus...

  • Schwerte
  • 25.01.23
Kultur

Wörterbuch erschienen:
"Dat äss olle Hacke un Schüppe!"

Die Kommission für Mundart- und Namenforschung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat in ihrer Reihe "Niederdeutsche Studien" den Band "Der niederdeutsche landwirtschaftliche Wortschatz im märkischen Sauerland" veröffentlicht. Dabei handelt es sich um ein sehr umfangreiches und nach Sachgruppen geordnetes Wörterbuch. Autor Ludwig Brandes hat seine Kindheit auf dem Land verbracht. In Sachen Plattdeutsch gilt für ihn: "Dat äss olle Hacke un Schüppe!" (hochdeutsch: Das ist alles...

  • Schwerte
  • 24.11.22
Kultur

LWL präsentiert Wort des Monats:
Döppen - so werden Erbsen und Bohnen von den Schoten befreit

Erbsen und Bohnen wachsen in Schoten heran, man muss sie zum Kochen also "ausschoten" oder "enthülsen". Sagt das jemand so? Auf Plattdeutsch jedenfalls nicht, dort heißt diese Tätigkeit "döppen". Woher das Wort des Monats Oktober kommt, wissen die Sprachwissenschaft­ler des Landschaftsver­bandes Westfalen-Lippe (LWL). "Wie willt Iärften döppen", lautet ein Beleg aus Wiedenbrück (Kreis Gütersloh). "Das Wort gehört zum Hauptwort 'Dopp', das für allerhand Schalen, Hülsen, Kappen und Deckel...

  • Schwerte
  • 30.10.22
LK-Gemeinschaft
Foto: Firla/FC Freiburg

Predigt wider das Hochdeutsch Sprechen - Hochdeutsche Version

(Achtung! Nur zum Lesen bestimmt!) Liebe Sprachgemeinde! Aber vor allem, liebe Mundartler aller Himmelsrichtungen! Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass das Hochdeutsch Sprechen (nicht das Hochdeutsch Schreiben) ein großes Missverständnis ist. Es kann nicht sein, dass eine heimatlose Buchstabensprache, die zum Zwecke der Glaubensverbreitung per Buchdruck konstruiert wurde, von wirklichen Menschen gesprochen werden soll. Diese Wortkompromisse, sie kamen doch nie aus eines Lebenden Mund, sondern...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 05.07.22
  • 2
LK-Gemeinschaft

Begriffsklärung
Zum Unterschied von Mundart und Dialekt

Mundart und Dialekt werden heute synonym gebraucht. Also gleichbedeutend. Wird ein Unterschied gemacht, ist meist folgendes gemeint: Mundart ist die „angeborene“, meist unbewusste Art der Aussprache (Man kann nicht anders). Dialekt dagegen kann jeder nachmachen, imitieren, auch der Dialektfremde. Das eine ist die unbewusst vorhandene „Schnute“, die den Sprachklang bestimmt. Das andere ist die Imitation, die den Regeln des auch schriftlich fixierbaren Dialektes folgt, und die den Sprachklang...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 14.06.22
  • 2
LK-Gemeinschaft
4 Bilder

Wildpferdedenkmal am Stallmanns Hof
Ein magischer Ort in Saarn

Der Zauber geht nicht etwa von der Straßenbezeichnung „Am Stallmanns Hof“ aus, obwohl „Stall…“ zu den Pferden zu passen scheint, aber es sind ja drei Wildpferde, die da freiheitsdurstig vom Sockel stürmen, Und die eingemeißelte Inschrift zeigt die drohende Gefahr auf, die von dem Pferdefänger mit dem Fangstrick ausgeht. Der in Mundart gehaltene Spruch verallgemeinert diese Bedrohung und bezieht sie auf einen Schicksalsschlag, der uns alle und überall wie aus heiterem Himmel treffen kann. Aber...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 14.05.22
Kultur
Foto: Symbolbild/Lokalkompass

Wellem spielt in Wersten
Eigene Musik auf Düsseldorfer Platt

Die Mundart-Band "Wellem" tritt am Freitag, 18. Februar, in der Stadtbücherei Wersten, Liebfrauenstraße 1, auf. Simon Tressin am Schlagzeug, Sängerin Natalie Wallrath, die auch noch Gitarre spielt und Sänger Max Wallrath mit seinem Bass präsentieren eigene Musik auf Düsseldorfer Platt. Dann erklingen Titel wie “Surfe op d'r Rhing”, "Pizza en d’r Altstadt” oder “De Kneip op d’r Eck”. Das Repertoire wird durch bekannte rheinische Coversongs ergänzt. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei,...

  • Düsseldorf
  • 08.02.22
Kultur
"Zwesche Ohs, Esel un Schofe" heißt das adventliche Event in kölscher Sprache, das in der Hubertushalle Langenfeld stattfindet. | Foto: Plakat der Veranstaltung zur Verfügung gestellt von: Roswitha  Maus

Adventliches Nachmittags-Event in kölscher Sprache in Langenfeld am Sonntag, 28. November, Einlass ab 10.30 Uhr
"Zwesche Ohs, Esel un Schofe" in der Hubertushalle in Langenfeld

"Zwesche Ohs, Esel un Schofe" heißt ein adventliches Event in kölscher Sprache am Sonntag, 28. November, in der Hubertushalle (Rheindorfer Straße 187) in Langenfeld. Einlass ist ab 10.30 Uhr, Buffet ab 11 Uhr und Programmbeginn ab 13 Uhr. Das kölsche Kabarett-Ensemble "Medden us dem Levve" präsentiert adventliches op kölsche Art. Somit können sich die Gäste freuen auf besinnliche, nachdenkliche und humorvolle Beiträge in kölscher Mundart. Karten und Regeln für das Event Karten hierfür gibt es...

  • Langenfeld (Rheinland)
  • 27.10.21
Kultur

Schneider Wibbel auf Platt
Düsseldorfer Stadtführer op Jück im Mundartarchiv Zons

Düsseldorfer Stadtführerinnen und Stadtführer besuchten das internationale Mundartarchiv „Ludwig -Soumagne“ (IMA) in Dormagen-Zons. Referentin Eva Schmitt-Roth hatte ein besonderes Schätzchen herausgesucht mit Düsseldorf-Bezug, das Hörspiel „Schneider Wibbel“ auf Platt. Das Hörspiel entstand 1948 im Kölner Studio des damaligen Nordwestdeutschen Rundfunks, dem Vorläufer des WDR. In dem Stück wirken unter anderen mit Erich Ponto als Schneider Wibbel, Lucie Millowitsch als seine Frau Fin und Hans...

  • Düsseldorf
  • 21.06.21
Kultur
Düsseldorfer Stadtführerinnen und Stadtführer mit der Referentin Eva Schmitt-Roth (vorne). | Foto: Norbert Opfermann

Schneider Wibbel auf Platt
Düsseldorfer Stadtführer op Jück im Mundartarchiv Zons

Düsseldorfer Stadtführerinnen und Stadtführer besuchten das internationale Mundartarchiv „Ludwig -Soumagne“ (IMA) in Dormagen-Zons. Referentin Eva Schmitt-Roth hatte ein besonderes Schätzchen herausgesucht mit Düsseldorf-Bezug, das Hörspiel „Schneider Wibbel“ auf Platt. Das Hörspiel entstand 1948 im Kölner Studio des damaligen Nordwestdeutschen Rundfunks, dem Vorläufer des WDR. In dem Stück wirken unter anderen mit Erich Ponto als Schneider Wibbel, Lucie Millowitsch als seine Frau Fin und Hans...

  • Düsseldorf
  • 21.06.21
LK-Gemeinschaft
2 Bilder

Mölmsch Platt
Platt in einer Zeitung von 1912

Manchmal ist es sehr interessant und erfrischend, alte Zeitungen zu lesen, auch wenn die ungewohnte Schrift einen schon mal verzweifeln lässt. Hier haben wir eine Platt-Kolumne aus der Mülheimer Zeitung aus dem Jahr 1912. Damals war noch nicht mal das Rathaus gebaut. Natürlich kommt hier für viele erschwerend die Mundart hinzu, die uns aber interessante Aufschlüsse über das Mölmsche Familienleben, Streiche der Kinder usw. gibt. Und so fängt es an: Keine fünf Minuten bin ich die letzten vier...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 01.03.21
  • 3
  • 1
Kultur
Foto: nach dem Film "Louis van Beethoven"

Louis Bonnensis
Beethoven sprach zeitlebens mit rheinischem Klang - nun auch im Film

Nicht ganz einfach dürfte das Hin-und Herspringen zwischen den drei Lebensphasen Beethovens mit den drei verschiedenen Schauspielern für diejenigen Zuschauer gewesen sein, die nicht wenigstens mal eine Biographie des Komponisten gelesen hatten. Trotzdem war es nicht nur ein Film für Klassikexperten. Schon allein die Besetzung war faszinierend: Da brillierte nicht allein Moretti, dessen Namen im Vorfeld der Ausstrahlung fast immer allein genannt wurde, weil er wohl neben Nöthen, der sächselnd...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 26.12.20
Ratgeber

LWL präsentiert Wort des Monats
Iserkoken - ein traditionelles Gebäck zu Neujahr

Zu Silvester und Neujahr sind "Iserkoken" in Westfalen-Lippe vielerorts eine Spezialität. Das traditionelle Gebäck besteht aus Mehl, Milch, Eiern, Butter, Zucker und zumeist Anisaroma. Woraus sich die plattdeutsche Bezeichnung "Iserkoken" zusammensetzt, wissen die Sprachwissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). "Der Teig wird mit einem zangenförmigen Platteisen zu runden Fladen geformt und braun gebacken. Im Anschluss werden die Kuchen zu Hörnchen gerollt", erläutert...

  • Schwerte
  • 22.12.20
Kultur
2 Bilder

Die einen stellen nur Fragen …
…die anderen helfen - ohne Soumagnes Dollen geht es auch jetzt nicht

„Ich bin doch nicht blöd!“ - Diese auch als Werbespruch bekannte menschliche Aussage macht klar, was den Menschen im Umgang miteinander wichtig ist: Nicht für blöd gehalten zu werden! Und als blöd gilt besonders der, der zu Gunsten sozialer Werte auf finanzielle Vorteile verzichtet. Alle, die darüber überhaupt nicht nachdenken, sondern einfach handeln, weil sie es als richtig empfinden („ut däm Hatten rut“) das sind jene Dollen, für die einst Ludwig Soumagne in seinem verfremdeten Gebet den...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 01.12.20
Kultur

LWL präsentiert Wort des Monats
"Piggenbruut" - Nicht nur der Liebe wegen heiraten

Piggenbruut: Was sich so anhört wie die Nachkommenschaft einer seltenen Vogelart, ist nach plattdeutschem Wortverständnis ein junges Mädchen, das einen Bauernhof erbte und mit in die Ehe brachte. Wie sich das Wort genau zusammensetzt, wissen die Mundart- und Namenforscher beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die es als Wort des Monats vorstellen. Das plattdeutsche Wort Piggenbruut ist eine Zusammensetzung aus dem Grundwort Bruut, was Braut bedeutet, und dem Bestimmungswort Pigge,...

  • Schwerte
  • 27.05.20
Vereine + Ehrenamt
Auf einer Straßenkarte ist die Lage der Geschäfte und Gewerke vor 1939 eingezeichnet.
2 Bilder

Mundartgruppe im Heimatverein sammelt Infos
Wie lebten die Uedemer vor 1939?

VON Michael Lehmann Uedem. Die Mundartgruppe des Heimat- und Verkehrsvereins Uedem hat mit ihren Büchern „Wet gej noch, wie es frugger was?“, „Frugger an vandaag“ und „Brauchtum an unteren Niederrhein“ drei viel beachtete und erfolgreiche literarische Werke herausgebracht. Im Jahre 2012 kam die Idee auf, Uedem mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Michael Lehmann, der Vorsitzende des Heimatvereins: "Die Gruppe will sich damit auseinandersetzen, wie und wo die Menschen vor dem 2....

  • Uedem
  • 22.04.20
Kultur

LWL präsentiert Wort des Monats
Piärdemörder: Ein Tier mit gefährlichem Geweih

Das plattdeutsche Wort Piärdemörder wirkt auf den ersten Blick verstörend, kann es doch mit "Pferdemörder" übersetzt werden. Was sich hinter der Bezeichnung verbirgt, wissen die Mundart- und Namenforscher beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und stellen das Wort des Monats vor. "Um eins direkt klarzustellen: Mit dem plattdeutschen Wort Piärdemörder ist kein Pferdemörder gemeint, sondern verschiedene große, schwarze Käfer", erklärt Markus Denkler, Geschäftsführer der Kommission für...

  • Schwerte
  • 19.02.20
Kultur
Apothekentüte . Zitat von Otto Pankok aus Saarn | Foto: F.B.Firla
4 Bilder

Mölmsch Platt
Das unsichtbare Baudenkmal - Gedanken zur Vermittlung der Mundart

Historische Gebäude und Denkmäler einer Stadt finden auch in der Gegenwart bei den Bürgern überall große Akzeptanz. Gelder zu ihrer Restaurierung fließen öffentlich und privat, mal mehr, mal weniger. Über eine Begründung muss nicht lange nachgedacht werden. Das Tourismusargument ist meist ausschlaggebend. Anders verhält es sich mit einem für die meisten unsichtbaren Gebäude, das nicht aus Steinen sondern aus Wörtern erbaut wurde. Dabei sind wir es durchaus gewöhnt, von „Satzbau“ und...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 28.01.20
  • 2
  • 1
Kultur

Plattzeitung erscheint
Anachronismus oder mutige Initiative?

Ein junger Student aus Werden setzt sich für das Nichtvergessen der bergischen Mundarten ein. Zu diesem Zweck hat er die Internet-„Platt“form bergischplatt.de ins Leben gerufen, auf der bereits 60 Mundarttexte aus 22 Orten versammelt sind. Darunter auch aus Mülheim an der Ruhr und speziell aus Saarn. Sein Schwerpunkt liegt derzeit auf seiner heimischen Werdener Mundart (Waddisch Platt), das seit drei Wochen nun auch in der örtlichen Zeitung erscheint. Es ist ihm ein Anliegen, dass diese...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 04.01.20
  • 1
  • 2
Kultur
Walther Henßen mit seinem neuen Mini-Buch, dem Vaterunser auf Ruhrdeutsch, in der Essener Marktkirche. | Foto: Kirchenkreis Essen/Till Schwachenwalde

EVANGELISCHE KIRCHE IN ESSEN
Menschlich, herzlich, lokal: Walther Henßen hat das Vaterunser ins Ruhrdeutsche übertragen

„Unser Vatter im Himmel, auf dein Name darf keiner wat komm‘ lassen…“ – nach den Zehn Geboten hat der Essener Pfarrer i.R. Walther Henßen nun auch das wichtigste Gebet der Christenheit, das Vaterunser, samt der dazugehörigen Erläuterungen ins Ruhrdeutsche, die „Herzenssprache der Menschen hier im Pott“, übertragen. Exklusiv erhältlich ist das Minibüchlein, das von Pfarrer-Kollege und Cartoonist Rainer Holweger pfiffig illustriert wurde, ab sofort zum Preis von 1,50 Euro bei der Essener...

  • Essen
  • 26.10.19
  • 1
  • 1
Kultur
Die Offers-Kompeneï Velbert, eine Arbeitsgruppe der Vhs, besteht am kommenden Dienstag genau 65 Jahre. Gemeinsam mit Baas (Leitung) Dorothea Kollenberg, bewahren knapp über 30 weitere Mitglieder das Velberter Platt. Mit Büchern, Lied-Heften und einem akribisch geführten Kartei-Kasten werden die Alltags-Worte von einst wie Schätze gesammelt.
3 Bilder

Die Offers-Kompeneï Velbert feiert
Bewahrer der Mundart

Ob beim "Koffen-drenken" (Kaffeetrinken) oder beim "Kloos-owend" (Nikolaus-Abend) - bei den Mitgliedern der Offers-Kompeneï Velbert steht immer eines im Fokus: Das Velberter Platt. Kommende Woche besteht die Arbeitsgruppe der Volkshochschule (Vhs) genau 65 Jahre. Ein guter Grund, um zu feiern und über die wichtige Bedeutung ihrer Leidenschaft für Worte von einst zu informieren, findet Dorothea Kollenberg, Baas (Leitung) der Offers-Kompeneï. Alle 14 Tage kommen die 34 Mitglieder im Offershaus...

  • Velbert
  • 11.10.19
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