Alles zum Thema gedicht

Beiträge zum Thema gedicht

Natur + Garten

Sommerabend

Im Sommerabendregenguss verstummt die Vogelschar Die Bienen und die Käfer fort sie fliehen vor Gefahr Der Schlamm sich nicht zufrieden gibt mit Rosen bodennah Dann regnet’s mild, Wind bläht noch auf, das Tagesende klar Mehr...

  • Bedburg-Hau
  • 12.06.19
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Kultur
Bürgerkrug, Traditionskneipe in Oberhausen

Neulich, im Ruhrpott
Romanze in Dur zwischen Emscher und Ruhr

`n Asi aus Oberhausen ließ seine Alte sausen für´n Herrengedeck, `n Bier und `n Klaren, was zwei gute Gründe waren. Doch kaum war se weg, war er auch schon blau und sehnte und sehnte sich nach `ner Frau. Er fand sie in Füssen, das liegt nicht an der Ruhr, er wollte sie küssen, doch sie stellt´ sich stur, begafft´ seine Plautze, haut´ ihm inne Schnauze und nu´ säuft er mit Ohrensausen in Oberhausen. Jens E. Gelbhaar 2019

  • Oberhausen
  • 12.06.19
LK-Gemeinschaft
Meerweh ist schlimmer als Husten.
4 Bilder

Urlaub am Meer
Verse vom Meerweh

Ich muss bald wieder los - denn …. Ich habe ,,Meerweh". Ein paar Verse von mir. Möchte: Wege wagen durch Wellen und Wind . Träumerich sehen wie der Morgen beginnt. Den eigenen Gedanken lauschen  hören nur des Meeresrauschen .  Gefühle: Wie leergefegt zeigt sich die Welt das ist es - was mir so gefällt. Ich habe ,,Meerweh". Blicke: Welle für Welle - eine kommt eine flieht eine jede singt leise ihr eigenes Lied. Vom ,,Meerweh." Spüre: Der feine Sand  mir durch die...

  • Bochum
  • 11.06.19
  •  30
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LK-Gemeinschaft
Frohe Pfingsttage euch allen

Pfingstbestellung

Ein Pfingstgedichtchen will heraus ins Freie, ins Kühne. So treibt es mich aus meinem Haus ins Neue, ins Grüne. Wenn sich der Himmel grau bezieht, mich stört's nicht im geringsten. Wer meine weiße Hose sieht, der merkt doch: Es ist Pfingsten. Nun hab ich ein Gedicht gedrückt, wie Hühner Eier legen, und gehe festlich und geschmückt – Pfingstochse meinetwegen – dem Honorar entgegen. Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)

  • Lünen
  • 08.06.19
  •  11
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Kultur
Wallfahrtskirche Kevelaer

Religiös
Kirchgang

Kirchgang Zeit der Ruhe, Zeit der Stille, Zeit allein mit Gott, mit sich. Orgelmusik und Kerzenschimmer, vertraute Gesänge, Gebete, Heiligenbilder. Unruhe und Hektik fallen ab, die Gedanken werden frei und klar. Das Herz wird weit, die Seele offen, das Ewige Licht lässt immer hoffen. Besinnung und Einkehr schenken Rast, von den Schultern fällt ab des Alltags Last. Der Mensch spürt Gottes Gnade als wohltuende Hülle, erfährt des Gebetes heilende Fülle. Schräg tanzen durch...

  • Schwelm
  • 26.05.19
Natur + Garten
6 Bilder

An einem Teich in Moyland
Irisblüte

Den ganze Tag im Unterholz die Farbe halb erwacht Gen Abend steht die Sonne tief erweckt die Irispracht Ein Wiedersehn von Licht und Licht von kurzer Dauer nur Dann schläft die Blüte wieder ein bevor noch fällt die Nacht Mehr...

  • Bedburg-Hau
  • 26.05.19
  •  2
  •  1
Kultur

Musik
Singt!

Singt! Singe, wem Gesang gegeben! Lieder bereichern unser Leben, schenken Gefühle, Fröhlichkeit, durchziehen die Tage mit Leichtigkeit. Vögel zwitschern, Bienen summen, jedes Tier kann fiepen, bellen, brummen und erst wenn alles ringsherum verstummt, hört man, wie vielfältig das Leben singt. Lieder führen Alt und Jung zusammen, Musik kennt keine Grenzen, keine Schranken, fliegt durch die Luft mit ihrem Schall, verbindet die Menschen all überall. Ein kleines Lied kann...

  • Schwelm
  • 23.05.19
Kultur
Foto: Maria Saad, Waldstück bei Kaffram-Syrien

Nachdenklich
Insel des Friedens

Insel des Friedens Roter Mohn unter grünen Bäumen, Ort der Stille, Ort der Träume, Sonnenstrahlen Wärme schenkt, Friede sich leise auf die Seele senkt. Alles sieht so harmonisch aus - mitten in einem kriegszerstörten Land. Man möchte hineinspringen in dieses Bild, sich recken und strecken zum Himmel, so mild. Und weiß doch, dass rings um diesen Traum, es keine weiteren Blumen gibt, keinen Baum. Dass Kinder noch nie ein Blümchen gesehen, dafür gefangen sind in des Krieges...

  • Schwelm
  • 21.05.19
  •  1
Natur + Garten
3 Bilder

Erste Iris in Moyland

Die Iris wächst aus Schlamm empor sobald das Eis getaut Das Schwert das streckt sich himmelwärts den Teich sie überschaut Unbändig ist ihr Blütenkleid wenn Wind ergreift das Wort Die Hummel weht ihr jählings zu und ist dann wieder fort Auf dem Golfplatz in Moyland Mehr Versuche...

  • Bedburg-Hau
  • 16.05.19
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Kultur

Geldern-Gedicht

Der Drache speit Feuer er ist ein Ungeheuer man glaubt es kaum er schläft unter dem Mispelbaum der schlafende Drachen will nicht aufwachen wir haben kein Heer dafür einen Speer sollen wir es wagen und ihn damit erschlagen? in den Hals erfolgt der Stich mit "Gelre" röchelt der Drache sterbend sich am Boden liegt er schachmatt hier gründen wir unsere neue Stadt

  • Duisburg
  • 05.05.19
Kultur
3 Bilder

The Lower Rhine Poetry Slam
Dichterwettstreit im SCALA Kulturspielhaus in Wesel

Freunde des gesprochenen Wortes aufgepasst: Am Sonntag, den 12. Mai geht es in die dreiundzwanzigste Runde! SAVE THE DATE für den Slam im SCALA Kulturspielhaus in Wesel. Poetry Slams sind moderne »Dichterwettstreite« und finden mittlerweile fast jeden Abend irgendwo in Deutschland statt, auf einer Kleinkunstbühne, in einem Club, einem Kulturzentrum. Etwa 200 regelmäßige Veranstaltungen dieser Art gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in NRW sind es rund 30 Slams. Das Publikum...

  • Wesel
  • 02.05.19
Kultur

Jahreszeit
Der Mai

Der Mai Lauer Wind und Maienluft, Waldmeisterbowle, würziger Duft, frisch erwachte Wanderlust, umschmeicheln sanft die Sinne. Maiglöckchen unter Sträuchern hocken, Sonnenstrahlen Faulpelze locken hinaus in alle Winde. Ostern ist vorbei, die Eisheiligen warten, vorwitzige Blüten frieren im Garten. Kaum sind sie vorüber, beginnt zu streben alles Grüne dem Licht und der Sonne entgegen. Die Natur entfaltet ihre Blütenpracht, längst sind auch die Tierkinder aufgewacht und...

  • Schwelm
  • 29.04.19
Kultur

Natur
Himmelsschreiber

Himmelsschreiber Himmelsschreiber werden sie genannt, ziehen ihre Linien auf hellblauem Grund. Flugzeuge sind es, die diese Linien malen und dabei unendliche Ruhe ausstrahlen. Von links nach rechts, von schräg nach schief, jede Linie blitzschnell über den weiten Himmel lief, zerstoben in tausend kleine Wolkenstücke, sind wieder verschwunden, ganz ohne Lücke. Sie ziehen nach Norden und Süden, Ost und West, kreuzen einander und ich stell fest, dass jede Linie hat ein eigenes...

  • Schwelm
  • 26.04.19
Fotografie

Spielerei mit Kirschblüten

Gäbe es keine Kirschblüten in dieser Welt wie heiter und gelassen könnte das Herz im Frühling sein Jap. Tanka aus dem 9. Jahrhundert Das Tanka ist eine mindestens 1300 Jahre alte reimlose japanische Gedichtform (Waka) mit 31 Moren. Sie ist älter als das Haiku, das sich aus dem Tanka entwickelte. Ein Tanka beschwört den Augenblick, hält ihn fest mit Präzision und Musikalität. (Wikipedia)

  • Lünen
  • 19.04.19
  •  16
  •  4
Natur + Garten
2 Bilder

Hundszahn und Spinne

Aus ihrem Blumennachtversteck die Spinne sich bewegt Gesponnen wird ein Faden dünn, der Morgenwind ihn trägt Die Sonne steigt schon schneller hoch, die Blumen hellen auf Ein Netz entsteht im Unterholz, ein Lüftchen nur sich regt -> Sammelmappe

  • Bedburg-Hau
  • 18.04.19
  •  5
  •  3
Kultur

Ostern
Osterhasenzeit

Osterhasenzeit Es ist wieder Zeit für die Osterhasenaktion: viele kleine Hasen helfen schon und malen mit Liebe und Geduld viele, viele Eier farbig und bunt. Die Ostereier leuchten in Regenbogenfarben, kein Künstler könnte sie schöner malen. Die Hasen packen die Eier in ihren großen Korb und bringen sie zu allen Kindern in jedem Ort. Dort verstecken sie die bunten Eier unter Büschen im Gras, dazu kommen Marzipan und ein Schokoladenhas mit langen Ohren und Stummelschwanz - er...

  • Schwelm
  • 16.04.19
Kultur

Humor
Müde

Müde „Komm, werd schnell wach, beweg dich auf der Stell, die Sonne scheint, es ist schon hell!“ So quält mich eine Stimme intensiv im Ohr - zaghaft streck ich einen Arm hervor, blick auf die Uhr: erst sechs und nicht halb acht, für mich noch mitten in der Nacht! Die Stimme flüsternd bettelt, droht, derweil das erste Morgenrot sich zwängt durch kleine Fensterritzen. und in jeder Ecke blitzen kleine freche Sonnenstrahlen, erhellen das Dunkel, beginnen zu malen fröhlich...

  • Schwelm
  • 14.04.19
Natur + Garten
5 Bilder

Brütender Schwan

Wer hält nicht an und schaut hinzu wenn königlich ihr zieht Wenn Wasser ohne Kräuseln ist, man euch gespiegelt sieht? Die Balz die führt euch näher noch, das Brüten trennt euch zwei Das Federkleid wird glatt geputzt, wenn Wind erbraust im Ried -> Sammelmappe

  • Bedburg-Hau
  • 12.04.19
  •  3
  •  1
Kultur
2 Bilder

Frühlingsnacht

Nach Mitternacht erst kehren heim die Tänzer in den Mai Dort zofft man sich, hier klingt ein Lied, dann ist der Lärm vorbei Die Frühlingsnacht ist sternenklar die Weide nebelweiß Es richten sich die Kühe auf, der Morgen kommt herbei -> Sammelmappe

  • Bedburg-Hau
  • 06.04.19
  •  3
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Natur + Garten
Foto:Marlies Bluhm
9 Bilder

🕪Geheimnisvoll kündigt sich was an🔊
Es will frühlingen🌷

Im Dunkel schlief das Blumenleben jetzt drängen Sie ins Sonnenlicht Geheimnisvoll kündigt sich nun an was man Frühling nennen kann 🌷es will frühlingen  Der kühle Baumstamm nun sichtlich warm ich nahm ihn fest in meinen Arm Und wenn ich in die Höhe schau sehe ich wölkchenweiss und himmelblau 🌷es will frühlingen Die Vögel zwitschern voller Wonne erfreuen sich an Mutter Sonne  Die Luft mit Duft von satten grün die ganze Welt lebendig schön 🌷es will frühlingen  *Text:...

  • Bochum
  • 31.03.19
  •  19
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Kultur

"Aprikosenhütte" des Tang-Dichters Wang Wei

Die Aprikosenhütte Aus Aprikosenholz der First gemacht Mit Schilf das wohlriecht mir das Haus bedacht Ob Wolken untem Sparrenwerk des Baus Zu Menschen geh'n, bei ihnen regnen aus? 文杏裁為梁,香茅結為宇。不知棟裏雲,去作人間雨 Dieses Gedicht ist Teil einer komponierten Sequenz von 20 Vierzeilern (mit Malerei auf einem länglichen Rollbild), die echte oder gedachte Bauten, Parks, Tiere, Stromschnellen des Landguts des Tang-Dichters und Malers Wang Wei erwähnen. Einfachheit und Stille seiner Gedichte...

  • Bedburg-Hau
  • 30.03.19
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Kultur

Wang Wei, an der Stromschnelle des Hauses Luang

Es rauscht und rauscht des Herbstes Windes Guss Das Flussbett seicht, vorbei an Steinen gischt Ein Wellensprung, mit andren sich vermischt Erschreckt den Reiher, landet neu am Fluss 颯颯秋雨中,淺淺石溜瀉。跳波自相濺,白鷺驚複下 Reiher, ein weißer Reiher (白鷺). Teil der zwanzigteiligen Sequenz "Wang-Fluss", N° 13. Andere Beispiele: "Hirschpark", “An den Stromschnellen genannt “Weißer Stein””, Hütte bei einem Dorf am Bambuswald und "Magnolia-Hang". ->...

  • Bedburg-Hau
  • 29.03.19
  •  1
LK-Gemeinschaft
Das Leben ist oft nicht so einfach.

Die Dinge des Lebens.
Ein ungewöhnliches Gespräch

Ich traf sie doch ich kannte sie nicht. Sie sprach mich an: ,,Ich bin nicht Ich..." Verwirrt blieb ich stehen, schaute sie an, sie wirkte verloren, ich fragte mich, seit wann ? ,,Ich bin so alleine," fuhr sie fort, " einsam an diesem pulsierenden Ort. Oft ist mir so dunkel, gar nicht mehr hell." Sie benötigte Hilfe, bemerkte ich schnell. Wir sprachen sehr lange, bis in die Nacht, das was ich hörte, hätte ich niemals gedacht. Nicht zu vergessen ,ich kannte sie nicht, aber sie meinte,...

  • Bochum
  • 28.03.19
  •  27
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Kultur
Wikipedia; Creative Commons, John Harrison, Australia

J'eus toujours de l'amour pour les choses ailées

J'eus toujours de l'amour pour les choses ailées. Lorsque j'étais enfant, j'allais sous les feuillées, J'y prenais dans les nids de tout petits oiseaux. D'abord je leur faisais des cages de roseaux Où je les élevais parmi des mousses vertes. Plus tard je leur laissais les fenêtres ouvertes. Ils ne s'envolaient point ; ou, s'ils fuyaient aux bois, Quand je les rappelais ils venaient à ma voix. Une colombe et moi longtemps nous nous aimâmes. Maintenant je sais l'art...

  • Bedburg-Hau
  • 20.03.19
  •  1