LVR-Kliniken Bedburg-Hau und Langenfeld schickten Hilfsgütertransporter
Gegen die Not im Winter – Betten, Bettwäsche, Stühle, Rollstühle und Behandlungsliegen für die Ukraine gespendet

Tatkräftig mit angepackt haben die Mitarbeiter der Kliniktransportgruppe unter der Leitung von Jürgen Janssen (2.v.r.) und der Gartengruppe mit ihrem Arbeitspädagogen Helmut Leygraaf (3.v.r.). Beim Beladen ebenfalls vor Ort waren der Koordinator Schutzmaßnahmen des LVR-Klinikverbundes Klaus Kösling (2.v.l.), der Fahrer des LKW, Vasil (v.l.), und der Kaufmännische Direktor der LVR-Klinik Bedburg-Hau, Stephan Lahr (v.r.).
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  • Tatkräftig mit angepackt haben die Mitarbeiter der Kliniktransportgruppe unter der Leitung von Jürgen Janssen (2.v.r.) und der Gartengruppe mit ihrem Arbeitspädagogen Helmut Leygraaf (3.v.r.). Beim Beladen ebenfalls vor Ort waren der Koordinator Schutzmaßnahmen des LVR-Klinikverbundes Klaus Kösling (2.v.l.), der Fahrer des LKW, Vasil (v.l.), und der Kaufmännische Direktor der LVR-Klinik Bedburg-Hau, Stephan Lahr (v.r.).
  • Foto: Klaus Kösling
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Rund neun Tonnen Hilfsgüter sind in der LVR-Klinik Langenfeld und in Bedburg-Hau, sowie der LVR-Krankenhauszentralwäscherei in Bedburg-Hau, auf drei Lastwagen verladen worden und in das über 1.500 Kilometer entfernte Psychiatrische Krankenhaus in Lviv (ehemals Lemberg) in die Ukraine gebracht worden. 

52 Krankenhausbetten, Rollatoren und Rollstühle, Behandlungsliegen, zahlreiche Matratzen und jede Menge Wäschesäcke mit Bettwäsche und Textilien aller Art, sowie ausrangiertes Porzellan und medizinische Geräte gehören zu den Spenden, die die LVR-Klinik Bedburg-Hau und ihre Mitarbeiter gesammelt und zur Verfügung gestellt haben.

Langjährige Partnerschaft

Die Idee zur Spendenaktion geht zurück auf eine langjährige Partnerschaft mit der Klinik in der Ukraine. Unterstützt wird die Aktion erneut von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft für Seelische Gesundheit und die gemeinnützige Gesellschaft „Engagement Global“, die sich für weltweite wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einsetzt. Der ehemalige ärztliche Leiter der LVR-Klinik Mönchengladbach, Dr. Ralf Seidel, und der ehemalige ärztliche Leiter des Bereiches „Soziale Rehabilitation“ der LVR-Klinik Bedburg-Hau, Dr. Elmar Spancken, von der Hilfsgemeinschaft der Langenfelder Klinik und die Psychiatrische Hilfsgemeinschaft der Bedburg-Hauer Klinik haben bereits in den vergangenen Jahren solche Spendenaktionen organisiert und unterstützt. Sie wissen aus persönlichen Besuchen von den katastrophalen Verhältnissen der Psychiatrischen Kliniken in der Ukraine.

Klinik in Ukraine ist überbelegt

Die Situation in der Versorgung psychisch Kranker ist dort durch die militärischen Auseinandersetzungen der vergangenen Jahre stark eingeschränkt worden. So ist die Anzahl der Patienten, die aufgrund von Kampfhandlungen oder speziellen Notsituationen psychisch krank werden, deutlich gestiegen. Die aktuelle Pandemie hat die ärztliche Versorgungslage nochmals verschlechtert. Die Klinik Kulparkov, die die Spende erhielt, ist mit mehr als 1.500 Patienten überbelegt und am Rande ihrer Kapazitäten angekommen. Die finanziellen Mittel sind so beschränkt, dass weder eine vollwertige Ernährung noch die medikamentöse Versorgung sichergestellt werden können.

„Wir wissen von der schwierigen Situation der Psychiatrischen Kliniken in der Ukraine nicht zuletzt durch Gespräche mit Mitarbeitenden der Partnerklinik und persönlichen Besuchen vor Ort. Seitdem versuchen wir immer wieder nach Wegen und Mitteln, unsere Solidarität nicht nur verbal auszudrücken, sondern auch gezielte Hilfe zu leisten“, erklärt der Kaufmännische Direktor der LVR-Klinik Bedburg-Hau Stephan Lahr. „Ich freue mich darüber, dass wir auch in diesem Jahr wieder insgesamt drei LKW mit Hilfsgütern auf die Reise in die Ukraine schicken konnten“, so Lahr. „Nur durch die wertvolle Unterstützung der „Engagement Global“, die die Finanzierung der Transporte übernehmen und auch bei der Abwicklung der schwierigen Formalien für solche Hilfsgütertransporte unterstützend zur Seite standen, können solche Transport überhaupt bewältigt werden, so der Kaufmännische Direktor.

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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