"Schullaternen" sind die "Hingucker" bei den hiesigen St. Martins-Zügen
Die Realschule An der Fleuth war mit einer besonders großen Laterne in Geldern vertreten

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„Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind“, mit diesem dem „Heiligen Martin“ gewidmeten Lied, machten sich am Sonntagabend viele Hunderte Kinder – größtenteils mit Eltern und / oder Lehrern - auf den Weg durch die Gelderner Innenstadt.
Die Kinder, die die Grundschulen und die Klassen 5 und 6 der weiterführenden Schulen besuchen, gaben dem Zug mit ihren buntleuchtenden Laternen einen sehr romantischen Anblick, den die unzähligen Zuschauer, die entlang des Weges standen, sichtlich genossen. Besondere „Hingucker“ sind seit einigen Jahren die Schulfackeln, die zu einem großen Teil mit den Techniklehrern gebaut wurden und von mehreren Schülern der oberen Klassen, einigen Lehrern oder einigen Eltern mit langen Stäben auf den Schultern durch die Stadt getragen werden.
Für die Realschule An der Fleuth (RSAdF) übernahmen Florian Pfeifer, AlenHasanovic, Adrian Schraetz und Marvin Vermeegen, um nur einige zu nennen, abwechselnd diesen ehrenvollen Dienst, der wirklich mit einem großen Krafteinsatz verbunden war, auf sich.
Viele der Anrainer schmücken ihre Straßen und Häuser sehr hübsch, besonders die Bewohner der Straße „Am Westwall“ scheuen weder Zeit noch Mühe, um Jahr für Jahr für eine besonders festliche Atmosphäre zu sorgen.
Aus dem gesamten Stadtgebiet sowie den umliegenden Orten, z.B. Kapellen, waren Musikvereine, die den Zugteilnehmern die traditionellen Martinslieder zum Mitsingen vorspielten, am Start. Jan Billekens und Mathis Ingenhaag, ehemalige Schüler der RSAdF aus Kapellen, denen das Musizieren zu besonderen Anlässen großen Spaß macht, freuten sich darüber, einige ihrer ehemaligen Lehrer wiederzusehen. „Nach Geldern kommen wir immer besonders gern“, erklärten sie, „und das nicht nur wegen der vielen uns gut bekannten Menschen, sondern auch wegen des tollen Feuerwerks.“
Bevor dieses minutenlange opulente Feuerwerk abgebrannt wird, richtet Sankt Martin, der gut sichtbar auf der Leiter eines Feuerwehrautos steht, traditionell sein Wort an die Umzug-Teilnehmer. Mit freundlichen Worten erzählte der diesjährige „Martin“ - Norbert van den Berg sei Dank - die Geschichte seiner Großtat und machte sehr freundliche und gut durchdachte Vorschläge zu deren Umsetzung in der heutigen Zeit.

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