Leichtathletik
Abuaku bei ISTAF Berlin auf Platz 3

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Beim 78. ISTAF Berlin belegte Joshua Abuaku über 400m Hürden den 3. Platz
Am letzten Sonntag wurde im Berliner Olympiastadion das 78. Internationale Stadionfest (ISTAF) ausgetragen. Bis vor kurzem noch ein Traum, startete Joshua Abuaku nun zum zweiten Mal innerhalb von 4 Wochen erneut in diesem wunderschönen Stadion. 40.500 Zuschauer kamen ins Stadion und die Stimmung war grandios. Fast 200 Spitzensportler aus der ganzen Welt bestätigten ihre Leistungen in 16 Disziplinen und alle Athleten wurden in einem Jubeltaumel gefeiert. Auf Grund der Situation, dass es in Deutschland mittlerweile 4 Läufer gibt, die unter 50s laufen, wurde als 16. Disziplin die 400m Hürden der Männer in den Wettkampfplan aufgenommen. Durch die Vorlaufserien im Schülerbereich begründet, waren viele Familien schon früh ins Stadion gekommen und die kleinen und großen Athleten wurden in ohrenbetäubender Kulisse angefeuert. Die WM in Doha vor Augen lief Felicitas Gesa Krause einen Weltrekord über 2.000m Hindernis und die 4x100m Staffel der Frauen eine Weltjahresbestleistung.
Abuaku startete mit dem Ziel der WM Qualifikation
Nachdem Luke Campbell und Constantin Preis die Norm schon im Vorfeld unterschritten haben, wollte auch Joshua Abuaku die Normerfüllung von 49,30s angehen. Nach intensiver Vorbereitung kam Abuaku gut ins Rennen und konnte dem Druck der internationalen Konkurrenten gut standhalten. Bis zur 5. Hürde lief er bei den Spitzenleuten gut mit, wurde aber in der 2. Kurve etwas langsamer. Zum Ausgang der Kurve konnte er an fünfter Stelle liegend wieder Tempo aufnehmen und zum Ziel hin einen sehr guten Zieleinlauf liefern. Luke Campbell gewann das Rennen in 49,41s, vor dem Finnen Mörö (49,47s). Joshua Abuaku erkämpfte sich durch einen starken Antritt den dritten Platz mit 49,64s. Den beiden Jamaikanern Hyde und Lewis blieben nur die Plätze 4 und 5.
„Noch nie habe ich mich vor einem Rennen so gut vorbereitet und so gut gefühlt. Heute war viel mehr drin und die Teilnahme an der WM war in Reichweite. Leider habe ich in der 2. Kurve die Zeit liegen gelassen und zu spät angezogen“, so Abuaku nach seinem Lauf. „Das Saisonziel war, konstant unter 50s zu laufen. Das ist mir gelungen. Im Laufe der Saison spürte ich, dass mehr drin ist. Das hat heute nicht gereicht“.
Fotos: Reinhard Endlein

Autor:

Josef Ziegenfuß aus Oberhausen

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