Schalke und Dortmund treffen auf Angstgegner

Im Hinspiel verlor der S04 trotz einer couragierten Leistung mit 1:3 gegen den FC Bayern.
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  • Foto: Gerd Kaemper
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Der S04 tritt am 30. Spieltag beim FC Bayern München an, der eine verdammt gute B-Elf ins Rennen schicken wird. Der BVB empfängt einen Tag später den Hamburger SV und muss vor dem DFB-Pokal-Halbfinale ordentlich Wunden lecken.

Zuletzt konnte Schalke am 25. April 2009 gegen den FC Bayern München gewinnen. Sieben Jahre später ist die Wahrscheinlichkeit nicht sehr groß, dass die Königsblauen diesen Negativ-Trend stoppen können. Dafür waren die „Knappen“ bereits im Derby gegen den BVB am vergangenen Wochenende spielerisch zu unterlegen. Und der FC Bayern München wird mit seinem Ballbesitz Schalke noch viel mehr erdrücken. Tor-Chancen werden für den S04 rar sein. In den vergangenen 18 Duellen gegen den Deutschen Rekordmeister hatten die Gelsenkirchener sowieso nur maximal vier Chancen pro Spiel. Das Hinspiel gewann der FCB bereits mit 3:1 und ist seit dieser Woche noch mehr im Aufschwung.

Alonso und Kolasinac fehlen gesperrt

Am Mittwoch wurde der Einzug in das Halbfinale der Champions League perfekt gemacht. Dafür reichte ein 2:2 im Rückspiel in Lissabon, nachdem die Münchener das Hinspiel 1:0 gewonnen hatten. Damit steht Bayern zum fünften Mal in Folge im Halbfinale der Champions League, in dem man Ende April und Anfang Mai auf Atlético Madrid treffen wird. Da Dienstag das Halbfinale im DFB-Pokal gegen Werder Bremen ansteht, dürfte Bayern-Trainer Pep Guardiola gegen Schalke rotieren lassen. Schlecht für Schalke: In Lissabon spielten Akteure wie Robert Lewandowski, Kingsley Coman und Mario Götze nicht von Beginn an, womit ein Startelf-Einsatz derer wahrscheinlich ist. Xabi Alonso wird definitiv nicht spielen, weil er eine Gelb-Sperre absitzen muss.

Selbe Schalke-Taktik wie im Derby

Der S04 muss mit Sead Kolasinac ebenfalls auf einen Gelb-Gesperrten verzichten. Damit fällt mittlerweile die normalerweise angedachte Stamm-Abwehr der Königsblauen komplett aus (Uchida, Höwedes, Nastasic, Kolasinac). Ansonsten dürfte Trainer André Breitenreiter in München genauso spielen lassen, wie schon im Derby gegen den BVB.

Dortmund muss Liverpool verarbeiten

Der muss vor dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den HSV erst einmal Wunden lecken. Am späten Donnerstagabend schied die Borussia denkbar unglücklich in Liverpool aus der Europa League aus. Bis zur 65. Minute führte der BVB mit 3:1 bei dem englischen Erstligisten, der seit Oktober vom Ex-Dortmunder-Coach Jürgen Klopp trainiert wird, nachdem das Team von Trainer Thomas Tuchel bereits nach neun Minuten und zur Halbzeit mit 2:0 führte. Doch Liverpool kam zurück und erzielte sogar in der 91. Minute den 4:3-Siegtreffer. Ein 3:3 hätte dem BVB nach dem 1:1 im Hinspiel aufgrund der Auswärtstorregelung für den Halbfinal-Einzug gereicht.

BVB zu Hause noch ungeschlagen

So aber hat Dortmund nun nur noch die Möglichkeit den DFB-Pokal zu gewinnen, in dem man im Halbfinale am Mittwoch bei Hertha BSC antreten muss. Davor aber geht es wie angesprochen am Sonntag gegen Hamburg, das noch um den Klassenerhalt in der Liga kämpft. Aber ausgerechnet dieser HSV ist der Angstgegner der Dortmunder. In den vergangenen zehn Spielen gegen Dortmund verlor Hamburg nur dreimal! Das Hinspiel hatten die Hanseaten überraschend deutlich mit 3:1 gewonnen. Kann das Team von der Elbe den Erfolg auch beim BVB wiederholen? Bislang hat die Borussia kein einziges Heimspiel in dieser Spielzeit verloren.

Autor:

Redaktion Steilpass aus Essen-Süd

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