Flüchtlinge: Hälfte aus sicheren Staaten

Der anhaltende Zustrom von Flüchtlingen stellt die Stadt hinsichtlich der Unterbringung vor große Herausforderungen.

„Die städtischen Unterkünfte sind rappelvoll“, betonte Beigeordneter Michael Eckhardt im Gespräch mit dem Stadtanzeiger.

Zwar gebe es auf dem Wohnungsmarkt noch Wohnungen anzumieten. Da aber nicht klar sei, wie viele Flüchtlinge in den kommenden Tagen und Wochen von der für die Verteilung in NRW zuständigen Bezirksregierung Arnsberg nach Castrop-Rauxel geschickt würden, müsse trotz der Priorität „Unterbringung in Wohnungen“ auch über alternative Unterbringungsmöglichkeiten nachgedacht werden. Dies könnte etwa vorübergehend in Turnhallen erfolgen wie beispielsweise in Dingen.

Ein großes Problem sieht Eckhardt in der hohen Zahl von Wirtschaftsflüchtlingen. „Etwa die Hälfte der Flüchtlinge kommt aus sicheren Drittstaaten wie Albanien oder Westjugoslawien. Die müssen wir ja auch unterbringen, auch wenn sie später nicht als Asylbewerber anerkannt werden.“

Um die Flüchtlinge – derzeit liegt die Zahl bei 500 – zu betreuen, will die Stadt weitere Praxisanleiter und Hausmeister einstellen.

Autor:

Peter Mering aus Castrop-Rauxel

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