Bildung und Teilhabe
Viermonatige Wartezeit: Personelle Probleme im Rathaus

350 Euro schlagen für die Klassenfahrt der älteren Tochter (13) zu Buche. Das Geld muss bis Januar überwiesen werden. Die Castrop-Rauxeler Familie kann die Finanzierung alleine nicht stemmen. Im September hatte die Mutter (41) daher bei der Stadtverwaltung im Bereich "Bildung und Teilhabe" einen Antrag auf Unterstützung eingereicht. Dort habe man ihr mitgeteilt, dass es vom Einreichen des Antrags bis zur Genehmigung vier Monate dauere und dafür personelle Gründe angeführt.

Der Stadtanzeiger berichtete Anfang November über den Fall. Seinerzeit hatten wir die Stadtverwaltung um Stellungnahme gebeten. Unter anderem wollten wir wissen, ob eine viermonatige Bearbeitungszeit die Regel sei oder eine Ausnahme darstelle. Nun liegt eine Antwort vor. "Ja, leider stimmt es, dass bei Anträgen auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket derzeit mehrmonatige Wartezeiten bestehen. Sie sind der Personalsituation geschuldet", erklärt Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann. In vielen Bereichen der Stadtverwaltung gebe es personelle Probleme. Neueinstellungen seien "aus den bekannten Gründen" selten. Umbesetzungen führten in dem Bereich, in dem der Mitarbeiter neu anfange, zu einer Entlastung, doch fehle dieser Mitarbeiter dann in dem Bereich, in dem er bis dahin gearbeitet habe.

Im Bildung-und-Teilhabe-Team würden die Bearbeitungszeiträume "durch eine vor Kurzem erfolgte Nachbesetzung einer freien Stelle und der entsprechenden Einarbeitungszeit voraussichtlich etwas verkürzt werden können."

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