Junge Union Dinslaken unterstützt Volksbegehren gegen „Turbo-Abi G8“

Die Junge Union Dinslaken (JU) hat auf ihrer Klausurtagung intensiv über das sogenannte „Turbo-Abi G8“ diskutiert und bezieht klar Stellung gegen das „Turbo-Abi G8“ und spricht sich für eine Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Jahren aus. Deshalb unterstützt die JU das Volksbegehren der Initiative „G9-jetzt“ und fordert die Dinslakenerinnen und Dinslakener auf sich am Volksbegehren zu beteiligen.

Meike Janßen, stellvertretende JU-Vorsitzende: „Die JU fordert die Abschaffung des Turbo-Abis. Aufgrund der verkürzten Schulzeit an Gymnasien sind die Abiturienten und damit auch die Hochschulabsolventen meist jünger als in den Jahren vor der G8-Reform. Dies hat zwar den Vorteil, dass schneller neue, gut ausgebildete Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt zu Verfügung stehen, doch stellen sich diesen nicht selten Probleme. So werden sie aufgrund ihrer mangelnden Lebenserfahrung, in Führungspositionen nicht als ernstzunehmend wahrgenommen oder geraten in Konflikte, wenn sie langjährigen Mitarbeitern eines Unternehmens, aus ihrer Sicht neue Vorgehensweisen vorschlagen. Auch fehlt einfach nur die notwendige Reife.“

Fabian Schneider, Vorsitzender der JU, wirft einen Blick auf die Schulen und den Alltag von Schülerinnen und Schülern: „Die einst mit der Forderung nach einem `verantwortungsvolleren Umgang mit der Lebenszeit unserer Kinder` verabschiedete Reform, sorgt im Alltag für Schultage mit bis zu 11 Stunden und einer allgemeinen Überforderung der Schüler und Lehrkräfte. Doch nicht nur das, zudem zieht sie die Sportvereine, „Blaulichtorganisationen“, Kirchen und Wohlfahrtsverbände in Mitleidenschaft, welche, aufgrund fehlender Zeit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Mitgliederschwund zu verzeichnen haben. Gerade die ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen oder Verbänden prägt das Sozialverhalten junger Menschen ungemein. Das darf unserer Gesellschaft nicht verloren gehen.“

Autor:

Fabian Schneider aus Dinslaken

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