Star-Riders: Das etwas härtere Oktoberfest

Feierlaune beim Motorradclub: Zum "Rocking October" nimmt Star-Riders-Präsident Frank Brinsa schon mal die Ravage-Sängerin Vera auf den Arm. Fotos: privat
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  • Feierlaune beim Motorradclub: Zum "Rocking October" nimmt Star-Riders-Präsident Frank Brinsa schon mal die Ravage-Sängerin Vera auf den Arm. Fotos: privat
  • hochgeladen von Oliver Borgwardt

Oktoberfeste sind eine unterhaltsame Sache, aber bei Schunkelmusik und Bierzeltschlager bluten eingefleischten Rock- und Metalfans schneller die Ohren, als man "Weißwurscht" sagen kann. Zum Glück gab es bei den Wulfener Vorzeigebikern Star-Riders ein zünftiges Alternativprogramm.

Weiß-blaue Fähnchen, leckere Knödel und Frischgezapftes: Die Gemeinsamkeiten zum klassischen Oktoberfest lassen sich beim "Rocking October" der Star-Riders recht schnell zusammenfassen. Für Dirndl und Lederhose waren zwar Freigetränke ausgelobt worden, aber die meisten Gäste waren bei ihrer gemütlichen Party- oder Bikerklamotte geblieben. Der Stimmung tat das, wie von den Wulfener Motorradfahrern gewohnt, keinen Abbruch, zumal auch gleich zwei Bands für Stimmung sorgten.

Den Anfang machten die vier Jungs von "who's Anna" aus dem Westmünsterland. Die erfahrenen Musiker feierten auf der Bühne ihre eigenen Kompositionen ab, die auch in den besten Zeiten der späten 80er Jahre entstanden sein könnten und mit einer weiten Bandbreite junge und alte Rock-'n'-Roller überzeugen konnten. Auf der Bühne des Clubhauses gab es an diesem Abend schließlich nur ehrlichen Rock, und das Publikum hatte seinen Spaß.

Nach dem gelungenen Einstand der "Annas" bestieg die Hausband ihren angestammten Platz. "Ravage" gehören zu den Feiern der Star-Riders wie der Schaum auf das Bier, und so konnten die Metaller mit ihrer charismatischen Sängerin Vera "V-Ray" Sager die Raumtemperatur noch einmal anheben. Kurz vor dem Erscheinen ihres neuen Albums zeigten sich die Musiker in Höchstform.

Aber auch als der letzte Akkord verklungen war und die Musik wieder aus der Konserve kam, hatte sich das Clubhaus noch um keinen Deut geleert. Im Gegenteil: Viele Gäste feierten, bis die Oktobersonne schon wieder über den Horizont lugte. Dabei blieb es so friedlich, dass die stressgewohnten Ordner der Münchener Wiesn vermutlich längst wegen Tatenlosigkeit entschlummert wären.

Wer rustikale Atmosphäre und gute Musik schätzt, sollte sich den 9. November vormerken: An diesem Tag laden die Biker zur Irish Night mit der Folkband "Ceirnin".

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