Schnelles Internet für Deuten und weitere unterversorgte Gebiete von Dorsten und Schermbeck

Thomas und Daniel Averkamp haben superschnelles Internet im Gepäck. Insbesondere die User in Deuten und aus einigen Teilen Wulfens werden sich darüber ganz besonders freuen.
  • Thomas und Daniel Averkamp haben superschnelles Internet im Gepäck. Insbesondere die User in Deuten und aus einigen Teilen Wulfens werden sich darüber ganz besonders freuen.
  • Foto: André Elschenbroich
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Wenn das Dienstbotenzimmer keine Fenster hat, dann braucht es auch keinen Ofen. Diese, auch als Gutsherrenprinzip bekannte Erkenntnis, scheint bei der Diskussion um eine zeitgemäße Internetversorgung des Dorstener Stadtteils Deuten Pate gestanden zu haben. Schnelles DSL wird im Gebiet um Deuten wohl ein Wunsch bleiben. 1600 Euro wären notwendig, um ein zwingend erforderliches Gutachten zu erstellen, mit dem Landkreise, die von ihrer Landesregierung Zuschüsse beantragen möchten um Breitband-Internet in der Region ausbauen zu können die Notwendigkeit für derartige Schritte nachweisen müssen.

In Rahmen eines Informationsabends trug Dorstens Bürgermeister Lambert Lütkenhorst die Vorgaben des Innenministeriums vor, die den Schuldenberg der Stadt abbauen sollen. Allein im Jahr 2012 sollen sechs Millionen Euro eingespart werden. Das Sparpotential ist jedoch aus der Sicht des Bürgermeisters ausgeschöpft.

Die Tatsache, dass kein schnelles Internet verfügbar ist, könnte sich zum Pferdefuß für Deuten entwickeln. Unter anderem gehört auch das Gewerbegebiet Köhl zu den Bereichen, die noch ohne schnelles DSL auskommen müssen. Die Wichtigkeit von schnellem DSL ist für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen nicht zu unterschätzen. Für Firmen, die Ansiedlungsgebiete suchen, gehört schnelles DSL zu den Fühlungsvorteilen eines Standortes.

Die Idee, die 1.600 Euro für das Gutachten im Rahmen eines so genannten „Citizienships“, also einer Bürgerbeteiligung zu generieren, scheitert an der Bestimmung, dass nur Städte diese Zuschüsse beantragen können, die liquide sind. Paradoxe Welt einer Bürokratie, die der Normalbürger schon lange nicht mehr nachvollziehen kann.

Jetzt soll sich die Zeit in Sachen Internet für Deuten und Wulfen deutlich ändern. LTE heißt das Zauberwort, mit dem (nicht nur) Deuten ab sofort mit voller Power ins weltweite Netz geschleust werden kann. Denn LTE bietet eine Alternative für Breitband-Internet in bisher nicht- oder unterversorgten Gebieten. Die Brüder Thomas und Daniel Averkamp, Betreiber der Vodafone-Shops Dorsten und Schermbeck, haben Positives zu berichten: „Vodafone beteiligt sich am flächendeckenden Ausbau von Breitband-Internet in Deutschland und will mit LTE alle weißen Flecken in Deutschland erschließen. Da die Breitbandverbindung drahtlos hergestellt wird, erübrigen sich aufwändige, zeitintensive und teure Erdarbeiten zur Kabelverlegung, die in der Regel die Gemeinden zu tragen hätten.“

Neu erschlossen und fit für LTE sind jetzt neben Deuten, auch Rhade, Lembeck, Gahlen und Schermbeck, sowie die Stadtteile Hardt, Östrich, Holsterhausen, Gahlen-Besten, Schermbeck-Damm, Schermbeck-Bricht und Schermbeck-Dämmerwald.

Weitere Infos in den Vodafone Shops Dorsten, Tel.: 02362/995062 (für die Gebiete Dorsten und Umgebung) oder Schermbeck, Tel.: 02853/448939 (für die Gebiete Schermbeck und Umgebung).

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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