"Den Mittelstand stärken"

Neue Arbeitsplätze und die Stärkung der Wirtschaft sind Schwerpunkte von Sabine Poschmann im Ausschuss des Bundestages.
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Fünf Abgeordnete sitzen für die Dortmunder Wahlkreise im Bundestag. Marco Bülow (SPD), Markus Kurth (Grüne) und Ulla Jelpke (Die Linke) sind zum Teil schon seit einigen Legislatuperioden dabei, neu in Berlin sind Sabine Poschmann (SPD) und Steffen Kanitz (CDU).

Der Stadtanzeiger wollte wissen, welche Schwerpunkte sich die Neulinge gesetzt haben und wie sich sich in Berlin eingelebt haben. Den Anfang macht Sabine Poschmann.

Sie sind Mitglied des Wirtschaftsausschusses. Welche Schwerpunkte wollen Sie für Dortmund setzen, welche Branchen sollten gestärkt werden? Wie soll der von Ihnen erwähnte High-Tech-Gründerfonds funktionieren?

Poschmann: Als Dortmunder Abgeordnete bin ich natürlich für alle Belange Ansprechpartnerin der Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam mit meinen Kollegen aus dem Ruhrgebiet werde ich mich aber zunächst einigen Schwerpunktthemen widmen, von denen viele andere Städte in der Region ebenfalls betroffen sind. Dabei muss es unter anderem darum gehen, die Kommunen zu entlasten, die Arbeitslosigkeit – in Dortmund vor allem die Langzeitarbeitslosigkeit – zu bekämpfen, die Wirtschaft zu stärken und die Schulsozialarbeit fortzuführen.

Beim spezifischen Problem der Armutswanderung konnten wir zusammen mit den Oberbürgermeistern der Metropole-Ruhr schon punkten. Ende Januar wurden uns Gelder aus dem Projekt Soziale Stadt zugesagt, mit denen wir Maßnahmen ergreifen können, um z.B. die Situation in der Nordstadt zu verbessern.

Der High-Tech-Gründerfonds ist ein Programm, das sich in den vergangenen Jahren bewährt hat und daher durch den Bund weiterfinanziert wird. Hierbei werden junge, mittelständische Technologieunternehmen neben einem Startkapital auch durch Coachingmaßnahmen bei der Gründung unterstützt. So ist die Gründung auf Dauer erfolgsversprechender.

Welche Ziele haben sie sich für Ihre Arbeit im Bundestag gesetzt? Was wollen Sie für Dortmund erreichen?

Poschmann: Ich werde mich in Berlin in erster Linie für die Stärkung des Mittelstandes, des Handwerks und des Handels in Deutschland einsetzen, welches auch positive Auswirkungen für Dortmund haben wird.
So sollte der Bund sich zur Aufgabe machen, Hilfestellungen zu finden, um einfacher an Fördergelder zu kommen. Hier ist der Bürokratieaufwand enorm, weswegen viele Töpfe gar nicht ausgeschöpft werden. Zudem sind Garantieleistungen des Bundes für Kredite denkbar, die Investitionen von Unternehmen absichern und somit begünstigen. Auch gemeinsame Projekte von Forschungsinstituten und dem Mittelstand sollten stärker unterstützt werden.

Um diese und weitere Vorhaben anzustoßen, ist mein Ziel, einen Beteiligungsprozess auf allen Ebenen zu initiieren, damit der Mittelstand weiter wächst und noch krisenfester wird.

Wie haben sie sich in Berlin eingelebt? Was vermissen Sie aus Dortmund, was gefällt Ihnen besonders in Berlin?

Poschmann: Ich habe in Berlin eine schöne Wohnung gefunden, in der ich mich sehr wohl fühle. Außerdem unterstützt mich ein kompetentes und nettes Team bei meiner Arbeit. Von der Hauptstadt an sich bekomme ich neben den vielen Sitzungen und abendlichen Veranstaltungen ansonsten jedoch wenig mit. Besonders meine Familie, meine Freunde und das Vertraute vermisse ich, wenn ich in Berlin bin.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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