Fridays for Future in Dortmund - bis zu 10.000 Menschen kamen zur Demo und streikten für ein besseres Klima
Klimastreik auf dem Friedensplatz in Dortmund am 20.09.2019

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Diesmal wurde der Friedensplatz etwas voller als an den vergangen Wochen, wo Schüler jeden Freitag für mehr Klimaschutz demonstrieren.
Für 12 Uhr mittags wurde zu einer gemeinsamen Demo mit den Erwachsenen aufgerufen. Kurz nach 12 Uhr füllte sich der Friedensplatz im Minutentakt.

Die Band Waveland Gang machte schon Stimmung mit ihrem speziellen Song zum Klimawandel "No Planet B".
Es kamen außer den zahlreichen Schülern auch viele Eltern. Einige schlossen sich zusammen und nennen sich "Parents for Future". Auch die Katholischen und Evangelischen Kirchengemeinden domonstrierten unter dem Namen "Christians for Future.  Arbeitnehmer, Gewerkschaften und verschiedene andere Institutionen nahmen teil.
Geplant war eine Menschenkette um den halben Wall. Eine Seite der Fahrbahn wurde für den Verkehr in Richtung Ostwall gesperrt. Die Teilnehmer auf dem Friedensplatz wurden in zwei Blöcke aufgeteilt. Später sollten sie dann nähe Reinoldikirche zusammentreffen und die Menschenkette bilden. Dies ist dann auch gelungen.
Nach einem Sitzstreik für mehr Klimaschutz nähe dem Europabrunnen wo sich Ostenhellweg, Willy-Brandt-Platz und Kleppingstraße kreuzen, ging es dann wieder zurück in Richtung Friedensplatz.
Immer wieder gab es Gesänge wie "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut."

Angekommen auf dem Friedensplatz, ging es auf der Bühne weiter.
Dabei war auch eine Dolmetscherin für Gebärdensprache, um für die gehörlosen Menschen die Vorträge zu übersetzen.
Das Orgateam von Fridays for Future und die Sprecherin Lena, freuten sich über die zahlreichen Menschen die gekommen waren. Viel mehr als erwartet und es war ein toller Erfolg...

Auf der Bühne gab es außer Musik noch einige  Vorträge. Ein Sprecher von VERDI erwähnte die Notwendigkeit eines kostenlosen und besseren ÖPNV und einen schnelleren Kohleausstieg. Dann müssten aber für die Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz verlieren, Ersatzarbeitsplätze ohne jeden Lohnversicht geschaffen werden.

Die Band "Karma Chance" ließ mit Musik den erfolgreichen Tag ausklingen.

Als sich der Friedensplatz langsam leerte, fiel mir auf, dass er so sauber war, wie ich ihn noch nie bei einer so großen Veranstaltung mit vielen Menschen gesehen hatte. Und ich habe schon viele Veranstaltungen auf dem Friedensplatz gesehen.

Der 20. September 2019 hat gezeigt, dass es ein guter Anfang war und jemand mal den Anfang machen muss. Ich bin mir sicher, dass sich immer mehr Menschen für den Klimaschutz einsetzen werden.
Es wird immer Gegner geben, aber nichts zu unternehmen und abzuwarten, kann auch nicht die Lösung sein...

Autor:

Sarina Haarmeyer aus Dortmund-Süd

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