AOK rät zur Impfung und besonderer Hygiene
Rotavirus-Infektionen rückläufig

Die AOK rät Eltern, unbedingt die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern gegen Rotaviren vorzunehmen.
  • Die AOK rät Eltern, unbedingt die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern gegen Rotaviren vorzunehmen.
  • Foto: AOK/hfr.
  • hochgeladen von Antje Geiß

In Westfalen-Lippe ist die Anzahl der nach dem Infektionsschutzgesetz
gemeldeten Rotavirus-Fälleim Jahr 2018 wieder gesunken. Insgesamt wurden 1.529 Infektionsfälle gemeldet, in 2017 waren es 3.001 Fälle.
Auch auf Bundesebeneist 2018 im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang zu verzeichnen um über 38 Prozent. 

Das teilte die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-
Instituts (RKI) in Berlin mit. „Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für
schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Daher raten wir allen Eltern,
unbedingt die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern
vorzunehmen“, sagt AOK Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die Krankheit bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf
den Flüssigkeits- und Salzverlust. Daher ist es wichtig, genügend Flüssigkeit zuzuführen. „Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für Säuglinge eine Schluckimpfung gegen Rotaviren, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird“, so Ackermann. Da Rotaviren hoch ansteckend sind, können sich auch Erwachsene infizieren. Um sich vor den Erregern zu schützen, sollten die Hände regelmäßig gründlich gewaschen werden. Mehr rund um Impfungen auf der AOK Website in der Rubrik Leistungen & Services.

Mehr zum Thema: Gesundheit in Dortmund

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