Fünf Dortmunder Obdachloseneinrichtungen freuen sich über Spenden
AWO übergibt Schals gegen soziale Kälte

Zur Übergabe vor dem frisch bezogenen neuen AWO-Gebäude am Schwanenwall kamen neben der (v. l.) AWO-Vorsitzenden Gerda Kieninger die Geschäftsführerin vom Gast-Haus, Katrin Lauterborn-Kruse, Monika Dürger vom ObdachlosenKaffee St. Reinoldi, Thomas Bohne von der Diakonie-Beratungsstelle für wohnungslose Menschen, Ursula Wierling von der Kana-Suppenküche, AWO-Geschäftsführer Andreas Gora und Tanja Walter von Bodo.
  • Zur Übergabe vor dem frisch bezogenen neuen AWO-Gebäude am Schwanenwall kamen neben der (v. l.) AWO-Vorsitzenden Gerda Kieninger die Geschäftsführerin vom Gast-Haus, Katrin Lauterborn-Kruse, Monika Dürger vom ObdachlosenKaffee St. Reinoldi, Thomas Bohne von der Diakonie-Beratungsstelle für wohnungslose Menschen, Ursula Wierling von der Kana-Suppenküche, AWO-Geschäftsführer Andreas Gora und Tanja Walter von Bodo.
  • Foto: Awo
  • hochgeladen von Antje Geiß

Die letzte Masche war im Sommer gestrickt, die ersten der 1427 Schals wurden bereits im August gegen Spenden abgegeben: Die 1500 Euro, die die AWO Dortmund so eingenommen hat, und die restlichen über 700 Schals nahmen jetzt die Vertreter von fünf Vereinen und Initiativen entgegen, die sich zum Teil seit Jahrzehnten um Obdachlose kümmern.
„Schals gegen soziale Kälte“ hatte der Wohlfahrtsverband die Aktion genannt und machte damit im Jahr seines 100-jährigen Bestehens auf die große Ungleichheit in der Gesellschaft aufmerksam.

In 47 Ortsvereinen und Begegnungsstätten des AWO-Unterbezirks, aber auch im ganzen Bezirk Westliches Westfalen der AWO griffen vor allem Frauen – und auch einige Männer – in ihre Handarbeitskisten, holten die Nadeln heraus, suchten Wollreste oder kauften neue Knäuel, und machten sich an die Arbeit.
Einige Ortsvereine hatten das Stricken in ihr Programm als festen Termin aufgenommen, in anderen setzten die Frauen sich zuhause hin und strickten. Kiste um Kiste kamen die Schals dann in der Klosterstraße an, um beim Jubiläumsfest gegen eine Spende abgegeben zu werden.
Natürlich waren genug warme Schals in den Kartons, um mit dem Geld auch diese in großer Zahl – und in vielen Farben - an die Vereine übergeben zu können, die sie nun an ihre Gäste verteilen können

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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