Manege frei im Zirkuszelt an der Comenius-Grundschule in Wambel!
Kinder schlüpfen in die Rollen von Clowns, Jongleuren und Feuerspuckern

Im Manegenrund des Zirkuszelt auf dem Schulhof boten auch diese Jung-Clowns, im Alltag ansonsten Grundschüler*innen der Wambeler Comenius-Grundschule, ein farbenfrohes wie spaßiges Spektakel.
  • Im Manegenrund des Zirkuszelt auf dem Schulhof boten auch diese Jung-Clowns, im Alltag ansonsten Grundschüler*innen der Wambeler Comenius-Grundschule, ein farbenfrohes wie spaßiges Spektakel.
  • Foto: Günter Schmitz
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Ganz im Zeichen des Zirkus stand zum fünften Mal die Projektwoche der Comenius-Grundschule in Wambel. Eine Woche lang sollten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Einblicke in den Zirkusalltag bekommen, sondern sich auch selbst in das Projekt integrieren.

Zum Beginn der Projektwoche wurde auf dem Sportplatz der Schule ein Zirkuszelt aufgebaut, um eine möglichst reale Zirkuswelt zu erschaffen. Das Zelt, das vom Zirkus Sperlich zur Verfügung gestellt wurde, verfügt über 350 Plätze.

Nach dem Zeltaufbau begannen die Projekttage mit einem eintägigen Workshop zur Einführung in die verschiedenen Zirkustechniken, an dem Lehrerinnen und Lehrer und auch viele Eltern teilnahmen. Betreut wurden sie dabei vom Team der Freien pädagogischen Initiative Unna.

Am ersten Tag wurden den Kindern die Nummern von Akrobatik bis Zauberei von den Erwachsenen vorgeführt, so dass sie sich anschließend für eine Zirkusgruppe entscheiden konnten.

Im Laufe der Woche lernten die Schüler*innen nicht nur den Zirkusalltag kennen, sondern sie mussten selbst für eine Zirkusnummer proben. Die knapp 300 Comenius-Schüler*innen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und alle wirkten je nach ihren Fähigkeiten bei dem Zirkusprojekt mit. Die beiden Gruppen probten nacheinander und studierten dasselbe Programm ein. Egal ob Clown, Jongleur oder Feuerspucker, jeder schlüpfte in eine Rolle.

Ihre großen Auftritte hatten die kleinen Zirkusartisten an zwei Tagen zum Abschluss der Projektwoche am 5. und 6. April bei insgesamt vier rund 90-minütigen Vorstellungen.

Die Comenius-Grundschüler*innen waren schon im Vorfeld durch fächerübergreifenden Unterricht auf das Zirkusprojekt vorbereitet worden.
Und wie im „richtigen Zirkus“ hatten alle Mädchen und Jungen während des Projekts ihre festen Aufgaben.

"Ziel war es, neue Dinge innerhalb kürzester Zeit zu erlernen und darzubieten", erläuterte Comenius-Schulleiterin Mechthild Hoffmann: "Die Zirkusmanege wurde für einige Tage ein großes Klassenzimmer, in dem alle Beteiligten, Groß und Klein, intensiv zusammenarbeiteten, sich gegenseitig halfen und viel Freude miteinander hatten. Welch eine Chance, das soziale Miteinander zu stärken und so das pädagogische Ziel dieses Projekts zu erreichen!"

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