Bilder die wir im Straßenverkehr nicht brauchen
Polizei nach Unfall auf A1: Gaffer gefährden sich und andere

Die Polizei hat bei einem Unfall auf der A1 bei Dortmund Gaffer fotografiert, die ihrerseits den Unfall filmten oder fotografierten. Damit brachten die Gaffer sich und andere in Gefahr.
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  • Die Polizei hat bei einem Unfall auf der A1 bei Dortmund Gaffer fotografiert, die ihrerseits den Unfall filmten oder fotografierten. Damit brachten die Gaffer sich und andere in Gefahr.
  • Foto: Polizei Dortmund
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Auf der A1 Richtung Bremen verletzten sich jüngst drei Fahrzeugführer, zwei davon schwer, nach einem Auffahrunfall mit vier beteiligten LKW.

Leider, so schreibt die Polizei Dortmund, spielten sich auf der Gegenfahrbahn erneut unglaubliche Szenen ab. Dutzende Verkehrsteilnehmer, insbesondere LKW-Fahrer, präsentierten ein offenkundig erkenntnisfreies Verhalten. Beim Vorbeifahren zückten Dutzende Verkehrsteilnehmer ihre Smartphones und fotografierten bzw. filmten, wie die Rettungskräfte an der Unfallstelle mit der Befreiung und Versorgung der Eingeklemmten und Verletzten beschäftigt waren.

Es wurde versucht die schwerverletzten Unfallbeteiltigten in ihrer hilflosen Lage unmittelbar abzulichten und das aus möglichst optimaler Position. Dazu reduzierten die Filmenden ihre Geschwindigkeit auf dem jeweiligen Fahrstreifen deutlich.

Das sinnlose und rücksichtslose Verhalten der Gaffer führte auf der Gegenfahrbahn (Richtung Köln) zu "Beinahe-Unfällen", die nur durch die Reaktion anderer Verkehrsteilnehmer in letzter Sekunde verhindert wurden. Verschärfend kommt hinzu, dass die "Kamerakinder", während sie das Leid der Verletzten filmten, selbst im Blindflug über die Autobahn fuhren - schreibt die Polizei in ihrer Meldung weiter. Erst das Aufstellen des Sichtschutzzaunes entschärfte die Situation.

Rund 50 Unfallgaffer wurden fotografisch festgehalten. Eine kleine Auswahl an Gaffern hat die Polizei veröffentlicht, siehe Bildergalerie.

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