Jaworska in Ratingen

Die Ausstellung Renata Jaworska Superland Superrheinland ist noch bis zum 19. Januar 2019 im Museum Ratingen zu sehen.

"Renata Jaworska konfrontiert in ihren Gemälden und Zeichnungen Topografien mit den Bewegungsspuren der Menschen, die sie in die Darstellungen einträgt. Die Formen, die aus der Vorstellung über die Funktion eines Weges entstehen, erhalten dabei eine eigene Realität, die den Prozess der Aneignung markieren. Karten werden sowohl imaginativ als auch real neu gestaltet und zu beherrschtem oder beherrschbarem Gebiet," stellt das Museum die Ausstellung auf seiner Internetpräsenz vor.

Renata Jaworska wurde 1979 geboren. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, zuletzt als Meisterschülerin bei Prof. Jörg Immendorff. Seit 2017 befaßt sie sich verstärkt mit Topografien, Karten und Gemarkungen - dies auch im künstlerischen Sinne. Darauf verweist der Ausstellungstitel Superland Superrheinland, der gleichlautenden Werktiteln Peter Brünings (1929-1970) entliehen ist. Mit seinen sogenannten Verkehrslandschaften begründete dieser einen neuen Typus der Landschaftsmalerei. Hier knüpft Renata Jaworska an.

Viele Werke erinnern an Straßenkarten, ohne allerdings eine bestimmte Region hervorzuheben. So gesehen korrespondiert die Kunstpräsentation auch mit der direkte benachbarten stadthistorischen Ausstellung. Jaworska zeigt Malerei und Zeichnung.

Bedingt durch meine eigene Berufstätigkeit und die Großbaustelle in der örtlichen Ratinger Innenstadt war ich nun längere Zeit nicht mehr in den Museum. Als Klaus Thelen noch kommissarischer Museumsleiter war, hatte ich mehr Gelegenheit dazu. Warum Thelen bei seiner hervorragenden Arbeit nie offiziell Museumsleiter wurde, kann ich zwar nicht sagen (verdient hätte er es auf jeden FallI); seine Ausstellungen haben mir persönlich subjektiv aber oft genug gefallen.

Als Alexandra König dann seine Nachfolgerin wurde, kam für mich dann ein kleiner Knick. Mit Fotographie kann ich persönlich nicht viel anfangen. Inhaltlich konnte ich nie viel mit den Ausstellungen von Frau König anfangen, ohne allerdings zu behaupten, daß sie schlecht gewesen sind. Vielleicht kommt jetzt aber die Kehrtwende und ich lasse mich wieder häufiger dort blicken.

Über eine Sache würde ich mich allerdings freuen. Nämlich daß die Ausstellungseröffnungen wieder an einem Sonntagmittag sind - das ist auf jeden Fall arbeitnehmerfreundlicher als Freitag spätnachmittags um 17 Uhr.

Autor:

Andreas Rüdig aus Duisburg

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