Schwere Vorwürfe von Loveparade-Erfinder

Nach der Tragödie in Duisburg hat Loveparade-Erfinder Dr. Motte schwere Vorwürfe gegen die Veranstalter erhoben. Es sei ein krasser Managementfehler, dass man so viele Menschen durch einen einzigen Zugang auf das Gelände gelassen habe. "Das ist ein Skandal", wird Motte in diesen Stunden in verschiedenen Medien zitiert. Neueste Nachrichten bestätigen die schrecklichen Zahlen: 15 Tote, 43 Schwerverletzte und über 100 Leichtverletzte. NRW-Innenminister Ralf Jäger sagte, er sei"entsetzt und traurig". Unterdessen wird nur wenige Meter vom Unglücksort entfernt immer noch Musik gespielt. Damit soll offiziellen Angaben zufolge der Ausbruch einer weiteren Panik verhindert werden. Zur Stunde verlassen viele Menschen, die von der Katastrophe erfahren haben, das Gelände.

Autor:

Martin Dubois aus Essen-Süd

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