Die "Brandmauer" in der Bezirksvertretung Hamborn ist gefallen!
- hochgeladen von Alexander Schaary (AfD Duisburg)
In der heutigen konstituierenden Sitzung der Bezirksvertretung Hamborn fiel die "Brandmauer" gegen die AfD. In einer geheimen Abstimmung stimmten 9 Personen für den Antrag "Erinnerung und Würdigung des Thyssenkrupp Steel Hochofens 9 – Erhalt eines Symbols der Duisburger Industriegeschichte" und 8 dagegen. Damit war er mehrheitlich beschlossen worden. Es ist der erste Antrag der AfD in einer Bezirksvertretung von Duisburg, der angenommen wurde. Den Antrag können Sie hier nachlesen: https://sessionnet.owl-it.de/duisburg/bi/getfile.asp?id=1769363&type=do
Mein Wortbeitrag zum Thema:
"Der 22. Oktober war ein trauriger Tag für Duisburg. Gegen 22 Uhr erfolgte der letzte Abstich im Hochofen 9 von Thyssen Krupp Steel. Damit ging an diesem Abend ein Stück Industriegeschichte zu Ende. Ursprünglich stammte der Hochofen 9 aus dem Jahr 1962, in seiner jetzigen Form war er seit 1987 in Betrieb. Auch benachbarte Hochofen 8 wird bald seinen Betrieb einstellen. Damit wird das Feuer am traditionsreichen Standort Duisburg Hamborn in absehbarer Zeit gänzlich erlöschen Mit der Stilllegung der Hochöfen werden Hunderte Arbeitsplätze in Duisburg verschwinden. Mein Großvater radelte aus seinem kleinen Dorf in Ostfriesland nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ins Ruhrgebiet, um Arbeit in der Stahlindustrie zu finden. Er war gelernter Hufschmied und kam über Dortmund nach Duisburg, um bis zur Rente bei Thyssen Krupp in Rheinhausen zu arbeiten. Über Generationen war der Stahl das Herz des Ruhrgebiets und Symbol für Fleiß, Arbeit und Zusammenhalt. Die Stilllegung steht sinnbildlich für die fortschreitende Deindustrialisierung Deutschlands. Es bewahrheitet sich, wovor wir von der AfD schon lange warnen: Ideologischer green steel ist no steel. Denn seine Erzeugung ist nicht wirtschaftlich; er kostet einfach zu viel Geld. Um an die historische und wirtschaftliche Bedeutung des Hochofens zu erinnern, sollte eine Gedenkplakette oder Stele errichtet werden. Es soll auch als Zeichen des Respekts gegenüber den Arbeitern verstanden werden. Gleichzeitig soll es eine Mahnung sein, die industrielle Stärke und Eigenständigkeit als Grundlage unseres Wohlstands zu erhalten."
Der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion in der BV Hamborn, Alexander Schaary, bedankte sich nach der Abstimmung für die Annahme des Antrags. Es ist gut, dass sinnvolle Anträge angenommen werden, egal von wem sie stammen.
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