Greenpeace protestiert in Duisburg gegen unsinnige Westcastor-Transporte

Michael Panknin und Rainer Kurtz
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Greenpeace Ruhrgebiet beteiligt sich am Protest gegen die geplanten Castortransporte von 152 Castorbehälter mit hochradioaktiven abgebrannten Brennelementekugeln aus Jülich nach Ahaus. Vor der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service in Duisburg wiesen mehr als 20 Aktivisten darauf hin, dass Atommüll nicht unnötig von A nach B gebracht werden sollte, solange kein Endlager existiert.
Da in Ahaus nur ein Zwischenlager besteht, das wegen seiner leichten Bauweise wegen Terrorgefahr nachgerüstet werden muss, ist ein Transport von Jülich in das westfälische Zwischenlager generell abzulehnen.

Das Forschungszentrum Jülich steht in der Verantwortung für die Brennelementkugeln. „Die Verursacher müssen solange die Verantwortung tragen, bis ein Endlager zur Verfügung steht“, betont Björn Ahaus, Energie-Experte bei Greenpeace Ruhrgebiet die Situation, die auch für den Forschungsreaktor in Jülich gelten muss.

Der so genannte AVR (Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor Jülich) ist ein Symbol für die gescheiterte Kugelhaufen-Hochtemperaturreaktortechnik. Der Reaktordruckbehälter ist aufgrund schwerwiegender und grundlegender Probleme eines Kugelhafen-Reaktors extrem radioaktiv kontaminiert. Für die sehr hohen Strontiumbelastungen am AVR in Jülich gibt es bislang noch keine hinreichende Erklärung. Daher bestehen vor einem Rückbau noch offene Fragen hinsichtlich des Schutzes der Öffentlichkeit und der Umwelt.

Greenpeace fordert, generell keinen Atommüll in Zwischenlager zu transportieren, bis ein Endlager zur Verfügung steht. Solange müssen strahlende Altlasten am Ort des Entstehens unter möglich hohen Sicherheitsstandards zwischengelagert werden.

Autor:

Stefan Bluemer aus Mülheim an der Ruhr

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