Helios St. Johannes Klinik in Hamborn: Startschuss für Neubau

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Die ersten fünf Spatenstiche sind getan und der Startschuss für den Neubau an der Helios St. Johannes Klinik ist damit endlich gefallen.

Neben Oberbürgermeister Sören Link und Helios-Geschäftsführer Jörg Reschke packten dafür auch HKD-Chef Dr. Holger Raphael sowie Stationsleitung Ankica Gagro und Onkologin Dr. Ute Wieschermann mit an. Bei bestem Wetter feierten sie mit zahlreichen Gästen den Beginn der Bauarbeiten in Alt-Hamborn.
In seiner Rede zeigte sich Link erfreut von den Investitionen, die Helios mit den Bauprojekten sowohl im Norden als auch im Süden Duisburgs – an der Marien Klinik – in den Gesundheitsstandort Duisburg tätigt und das damit verbundene Bekenntnis zur Region. Das Stadtoberhaupt verbindet zudem Besonderes mit der St. Johannes Klinik, denn vor 39 Jahren erblickte er hier das Licht der Welt: „Es ist schön hierher zurückzukehren, als ‚Hamborner Jung‘, und zu sehen, dass das Klinikum sich so positiv weiterentwickelt.“ Auch Finanzvorstand Jörg Reschke fand lobende Worte für die Mitarbeiter des Klinikums, er sei „stolz auf die gute Arbeit, die hier tagtäglich verrichtet wird und die das Haus in den letzten Jahren trotz einiger Startschwierigkeiten schon so weit gebracht hat“.
Die Fertigstellung des Neubaus in Alt-Hamborn ist für 2019 geplant, der Rohbau soll schon Mitte 2017 eine erste Ahnung vom veränderten Klinikstandort vermitteln. Der Ablauf der Baumaßnahmen in den kommenden Jahren ist dabei bewusst so abgestimmt, dass der alltägliche Krankenhausbetrieb im Nachbargebäude möglichst nicht beeinträchtigt wird, so die Verantwortlichen.
Offene Raumstrukturen und viel einfallendes Licht sollen im Neubau eine positive Atmosphäre schaffen. Neben der Optik geht es bei der Planung aber vor allem um Komfort und Qualität bei der Patientenversorgung sowie um die sinnvolle Zusammenführung medizinischer Fachbereiche. Dafür investiert Helios am Standort St. Johannes in Alt-Hamborn nach eigenen Angaben zukünftig noch mehr als 110 Millionen Euro in Bau und Technik.
Der Neubau soll alle somatischen Ambulanzen sowie diagnostischen Bereiche im neuen Erdgeschoss beherbergen, damit es keinen Querverkehr mit den ruhe-bedürftigeren Stationen in den oberen Etagen gibt. Dazu ist eine neue Cafeteria inklusive Außenbereich geplant.

Mit Garten und Spielplatz

Zudem im Neubau untergebracht sind unter anderem die Notaufnahme, die Patientenaufnahme, bis zu sieben Operationssäle, die Wahlleistungsbereiche, die Radiologie, das Labor, die Haustechnik sowie die Pathologie. Die restlichen Patientenzimmer verbleiben im dann vollständig sanierten Altbau. Dazu entstehen im Innenhof nach dem Abriss des jetzigen Verwaltungsgebäudes ein Patientengarten sowie ein Kinderspielplatz.
Seit der Übernahme Ende 2011 hat Helios schon mehrere Millionen Euro in die Sanierung und technische Ausstattung der bestehenden Klinik investiert. Der über 100 Jahre alte, denkmalgeschützte Rundbogen wird mit den neuen Gebäudeteilen verbunden, unter anderem durch Magistralen sowie ein Rohrpostsystem, mit dem etwa Gewebe- oder Blutproben schnell ins Labor weitergeleitet werden können. Um Platz für den Neubau zu schaffen, müssen zunächst einige Bestandsgebäude weichen. Dazu gehören die alte Cafeteria und ein Teil des Hauptgebäudes sowie das Verwaltungsgebäude. 2014 war bereits das neue Parkhaus errichtet worden, das nach Ende der Bauarbeiten unmittelbar neben dem neuen Haupteingang liegen wird.

Fotos: Wochen-Anzeiger

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Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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