Der MSV kassiert seine dritte Niederlage in Folge, eine Verbesserung war allerdings zu sehen.
Knappe 1:2 Niederlage für die Zebras gegen den HSV

Die Freude nach dem Ausgleich durch Gerrit Nauber war groß. Trotz allem reichte es am Ende nicht. | Foto: Hannes Kirchner
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  • Die Freude nach dem Ausgleich durch Gerrit Nauber war groß. Trotz allem reichte es am Ende nicht.
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Vor 26.500 Zuschauern musste sich der MSV mit 1:2 geschlagen geben. Narey Khaled erzielte die frühe Führung, Gerrit Nauber konnte diese mit einem gezielten Rechtsschuss in der 14. Minute wieder ausgleichen. Per Freistoß traf Aaren Hunt in der 19. Minute zur erneuten Führung für die Gäste. Diese durften dann die Herbstmeisterschaft in der zweiten Liga feiern. Die Zebras hielten sehr gut mit und versuchten aus ihren Möglichkeiten das Beste heraus zu holen.

Bundesligastimmung am Freitagabend in der ausverkauften Schauinsland-Reisen-Arena. Der Tabellenführer vom Hamburger SV gastierte zum letzten Spieltag in der Hinrunde. Die MSV-Fans begrüßten ihre Mannschaft mit einer Choreographie über die gesamte Nordkurve. „Immer alles geben“ stand auf einem großen Spruchband, unterlegt mit Fahnen und Konfetti. Die Hamburger legten gut los und setzten die Defensive um Daniel Mesenhöler direkt unter Druck. Nach 12. Minuten führten die Hanseaten durch ein Tor von Narey Khaled mit 0:1. Lukas Fröde spielt einen unglücklichen Pass, den Hunt abfangen konnte. Hwang legt auf Narey quer, der keine Probleme hatte den Ball im Tor unterzubringen. Die Antwort der Zebras folgte zwei Minuten später. Eine verlängerte Ecke landete vor den Füßen von Nauber, der nahm per Rechtschuss Maß und drosch den Ball zum 1:1 in die Maschen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und es ging zwischen beiden Strafräumen schnell hin und her. Die Hamburger nutzen einen Freistoß durch Aaron Hunt und gingen in der 19. Minute wieder in Führung. Der Freistoß war perfekt über die Mauer gezirkelt, Mesenhöler hatte keine Chance. In der 29. Minute vergibt Moritz Stoppelkamp eine hundertprozentige Chance zum Ausgleich. Er leitete den Angriff selber ein, wurde dann perfekt durch Iljutcenko in Szene gesetzt, haute den Ball aber aus fünf Metern Entfernung über das Tor. Der HSV nahm jetzt etwas Tempo aus dem Spiel, blieben im Angriff aber weiterhin gefährlich. Zum Ende der ersten Halbzeit hatten die Meidericher mehr vom Spiel und auch die Chancen waren gefährlich, nur im Torabschluss war noch Luft nach oben.
Mit dem knappen Rückstand ging es für die Zebras in die Kabine. Über den Kampf hielten sich die Jungs von Torsten Lieberknecht im Spiel, die Hamburger ließen ihre Qualitäten immer wieder aufblitzen. Die Fans sahen ein sehenswertes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten.
Lieberknecht reagierte zur Halbzeit und brachte Tim Albutat für Lukas Fröde. Die Hamburger wollten den Sack jetzt zumachen. Der Defensive wurde wieder alles abverlangt. Hwang setzte sich über die linke Seite durch, vorbei an Mesenhöler und schoss den Ball auf das leere Tor. Gerrit Nauber war im letzten Moment zur Stelle und kratze den Ball von der Linie. Die Fans des MSV unterstützen ihre Mannschaft lautstark und erhofften sich zumindest noch den Ausgleich. In der Schlussphase passierte aber nicht mehr viel. Die Duisburger mühten sich ab, fanden aber keine Lücke um den Ausgleich schießen zu können. Auf der anderen Seite tat der HSV nur noch das nötigste und entwickelte keinen hochgefährlichen Torchancen mehr. Den Zebras ging die Puste aus und es mangelte an Ideen. Eine Disziplinlosigkeit brachte Tim Albutat in der Nachspielzeit die gelb-rote Karte ein. Nach einem Schubser bekam er die erste gelbe Karte, im Anschluss trat er den Ball weg und Schiedsrichter Dietz schickte ihn daraufhin in die Kabine. Die Hamburger durften sich nach dem Spiel als Herbstmeister feiern, für die Zebras geht der Abstiegskampf am 23. Dezember mit dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden weiter.

Die Freude nach dem Ausgleich durch Gerrit Nauber war groß. Trotz allem reichte es am Ende nicht. | Foto: Hannes Kirchner
Die Leistung kam bei den Zebras über den Kampf.
Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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