OSC-Sieg stärkt Nerven für den TV Neuhausen

Youngsters von Obernburg kämpften, holten aber die OSC-Führung nicht wieder auf. Foto: Frank Preuß
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  • hochgeladen von Harald Landgraf

Der 41:34 (20:12)-Heimsieg gegen den Tabellenletzten TuSpo Obernburg macht die erste kleine Siegesserie des OSC in dieser schon jetzt sehr spannenden Saison perfekt.
Mit dem Sieg sorgten die Rheinhauser nicht nur dafür, dass sie nun mit einer positiven Tordifferenz von einem Treffer auf Platz sieben der Tabelle landeten, sondern wohl auch für eine Krise im Team um Trainer Christoph Barthel. Einsam dümpelt es nun ohne einen einzigen Punkt am Ende der Tabelle herum.
Das, was die TuSpo-Spieler aufs Parkett gelegt haben, war alles andere als zweitligatauglich. Schon nach 13 Minuten führte der Aufsteiger OSC 12:2, was für die Mainfranken nur schwer aufzuholen war. Kurzfristig schien es zu gelingen. Für einen Lichtblick sorgte die Aufholjagd nach der Pause, die die Youngsters vom Untermain auf 25:26 (42. Minute) herankommen ließ. Doch das hatte wohl zu viel Kraft gekostet, so dass der OSC erneut seine Klasse unter Beweis stellen konnte und die Führung bis zum Schluss wieder ausbaute.
Im Vorfeld der Bundesligapartie brachte die Nachricht vom sensationellen DHB-Pokal-Sieg Obernburgs gegen den Erstligisten Wetzlar ein bisschen Unruhe in die Trainingsvorbereitungen. Wurde das Tabellenschlusslicht am Ende nur unterschätzt? Nein, wohl nicht. Gut, dass der OSC hochkonzentriert aufspielte.
Es war der dritte Sieg in Folge, der das Schürmann-Team kurzfristig ein bisschen aufatmen lässt.
Sollte am Mittwoch, um 20 Uhr, in der Hofbühlhalle in Neuhausen nichts gehen, wird wohl keiner dies dem OSC verübeln.
Der TVN ist schon eine andere Marke als Obernburg, steht mit 7:1-Punkten auf dem dritten Tabellenrang. Von vier absolvierten Partien wurde nur eine, nämlich gegen die TSG Groß-Bieberau, daheim absolviert. Und da stand am Ende ein 33:14-Kantersieg zu Buche.
Aber vielleicht bringen die Olympischen ja doch überraschend ein Pünktchen mit nach Hause.
Ihre Qualitäten, in der Zweiten Liga mithalten zu können, dürften sie mittlerweise bewiesen haben.

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