Bürgerinitiative "Rettet den Klostergarten" übergibt Unterschriften
Anwohner bringen eigenen Vorschlag in die Diskussion ein

850 Unterschriften hatten die Vertreter der BI mit ins Rathaus gebracht.
  • 850 Unterschriften hatten die Vertreter der BI mit ins Rathaus gebracht.
  • Foto: Debus-Gohl
  • hochgeladen von Christa Herlinger

 850 Unterschriften haben sie bereits gesammelt. Gegen die geplante Bebauung des Klostergartens an der Laarmannstraße. Arnulf Breiderhoff, Wolfgang Knipp und Dr. Theo Plajer von der Bürgerinitiative "Rettet den Klostergarten" übergaben die Listen nun an Oberbürgermeister Thomas Kufen .

"Ich kenne den Klostergarten persönlich gut", betonte Kufen in dem halbstündigen Gespräch und erklärte den BI-Vertretern, ihre Bedenken gegen die Pläne ernst zu nehmen."Aber die Stadt Essen hat einen hohen Bedarf an Wohnraum, vor allem auch für junge Familien."
Die Bedeutung des Grüngürtels für den Stadtteil und die zu erwartende zunehmende Verkehrsbelastung durch die 110 geplanten Wohneinheiten liegen den Initiativmitgliedern besonders schwer im Magen.
Anfang Dezember soll es eine Öffentlichkeitsbeteiligung geben. Die Initiative hofft auf eine rechtzeitige Bekanntgabe des Termins. Bislang seien viele Bedingrader enttäuscht von der Informationspolitik der Stadt.
Mit einem Appell an alle Beteiligten hoffen die Mitglieder, dass diese das Bauvorhaben noch einmal überdenken. Ihr Vorschlag: Das Ausmaß des Bauprojektes „Wohnen im Klostergarten“ um die Hälfte reduzieren. "Dann könnten Bedingrader Bürger die Grünflächen des Klostergartens erwerben und dort einen öffentlich zugänglichen Park gestalten."

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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