Frauenfußball-Bundesliga
SGS feiert Schützenfest gegen Ex-Trainer

Die SGS bejubelt die frühe 1:0-Führung in der dritten Spielminute durch Nationalspielerin Lea Schüller.
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  • Die SGS bejubelt die frühe 1:0-Führung in der dritten Spielminute durch Nationalspielerin Lea Schüller.
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  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Beim ersten Wiedersehen mit seinem Ex-Club bekam Trainer Daniel Kraus eine eiskalte Dusche verpasst: Mit einem deutlichen 5:0 siegte Frauenfußball-Bundesligist SGS Essen vor heimischem Publikum deutlich gegen den von Kraus trainierten SC Freiburg. 

Noch im letzten Jahr stand der 35-Jährige an der Seitenlinie bei den Essenerinnen und führte den Verein auf einen guten fünften Platz in der Abschlusstabelle. Jetzt kam es zum ersten Aufeinandertreffen nach seinem Wechsel zu den Freiburgerinnen - und das fiel für Kraus weniger erfreulich aus. "Das Ergebnis geht in der Höhe in Ordnung. Wir haben uns viel vorgenommen, aber wir sind noch nicht so weit und waren heute deutlich zu schlecht für Essen", kritisierte er die Leistung seiner Mannschaft. Grund zur Freude hingegen hatte SGS-Trainer Markus Högner: "Ich bin froh, dass wir gegen einen unmittelbaren Konkurrenten gewonnen haben. Ich denke ebenfalls, dass das Ergebnis in der Höhe verdient war."

Frühe Führung

Die erste Halbzeit gehörte eindeutig denn Essenerinnen, die bereits in der zweiten Minuten durch Lea Schüller die erste Großchance hatten: Nach einem langen Querpass verlor die Nationalspielerin jedoch das Eins-gegen-Eins-Duell mit SC-Keeperin Merle Frohms. Doch das machte Schüller nur wenige Sekunden später wieder vergessen und netzte zur frühen 1:0-Führung für die SGS ein (3.). "Wir haben von Anfang an druckvoll nach vorne gespielt und dann Gott sei Dank auch eingenetzt", analysierte Högner. 
Die nächste dicke Möglichkeit vergab die Offensivakteurin in der 22. Spielminute, als sie völlig frei und unbedrängt auf das gegnerische Tor zudribbelte. Doch Schüller zeigte Nerven und vergab. Kurz darauf folgte direkt die nächste eindeutige Torchance, als Elisa Senß die SC-Torhüterin mit einem Hammer-Schuss zu einer Glanzparade zwang (25.). Frohms konnte den Ball mit den Fingerspitzen grade noch ins Aus lenken.

Zunächst zu passiv

Nach der Pause begannen die Ruhrstädterinnen etwas verhaltener und ließen die Freiburgerinnen vermehrt zum Zuge kommen. Doch nach und nach fand die SGS in die Partie zurück. Wieder war es Schüller die eine eindeutige Chance vergab, als sie nach einem starken Zuspiel frei vor der Torhüterin auftauchte. Nach einigen vergeben Großchancen gab es für die Fans in der 66. Minute den nächsten Treffer zu bejubeln: Nach Vorlage von Kapitänin Manjou Wilde erhöhte Nina Brüggemann per sehenswertem Flugkopfball zum 2:0 für die Esserinnen. Nicole Anyomi (74.) schraubte hoch auf 3:0. 
Nach einem Foul im Strafraum entschied Schiedsrichterin Mirka Derlin auf Elfmeter für die SGS. Schüller trat an und verwandelte souverän zum 4:0 (85.). Kurz vor dem Abpfiff feierte die eingewechselte Maria Cristina Lange eine Premiere und erzielte ihr erstes Bundesligator zum 5:0-Endstand (89.).
"Das einzige, was ich meiner Mannschaft vorwerfen kann ist, dass sie zu viele Chancen liegen gelassen hat. Ich spüre aber, dass wir seit den letzten Wochen auf einen guten Weg sind und ich hoffe, dass wir weiter nachlegen", betonte der SGS-Coach.

Autor:

Charmaine Fischer aus Essen

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