Abrahamkonzert soll Kulturen verbinden

Mit viel Idealismus und Engagement haben sie über Monate geprobt und dabei bereits eine Menge Enthusiasmus für das Projekt entwickelt. Die Musikerinnen und Musiker, die die Abrahamkonzerte gestalten, kommen ihrerseits aus ganz unterschiedlichen Kulturen und ergänzen sich musikalisch ideal.
Dass alle Religionen gemeinsame Wurzeln haben, die auf Abraham zurückführen, verbindet bei den Konzerten, die deutschlandweit in Moscheen, Kirchen und Synagogen stattfinden werden, nicht nur die Musiker.
Schirin Partowi, Altistin und künstlerische Leiterin der Abrahamkonzerte, beschreibt es so: „Musik ist inniger Bestandteil jeder Religionsausübung, jeder Feier, jeder Kultur. Musik ist die Sprache des Herzens, der Ausdruck von Sehnsucht, Freude und Leid. Sie wird spontan und von jedem verstanden. Bringe ich den Willen auf, der Musik eines Fremden zu lauschen, so komme ich diesem Fremden sehr nahe.“
Genau dies erhofft sich das Ensemble AVRAM auch von den Konzertbesuchern: Der Funke soll überspringen. Religiöse und weltliche Gesänge aus Judentum, Christentum und Islam, vom Mittelalter bis heute, bilden die Grundlage der Konzerte. Im Ensemble AVRAM haben sich Musiker verschiedener Stilrichtungen zusammengefunden.
Die bereits alle als Solisten bekannten Musiker verarbeiten Lieder der großen Mystiker aus Ost und West mit Elementen aus Klassik, Weltmusik, Klezmer und Jazz zu phantasievollen Klangbrücken, welche die zum Teil fremdartigen musikalischen Landschaften der Geschwisterreligionen miteinander verbinden.
Die Musiker des Ensembles AVRAM sind allesamt bereits weit herumgekommen in der Welt, sie spielen Klarinette, Gitarre, die seltene Langflöte Ney, Trommeln und vieles mehr. Zusammengearbeitet haben sie unter anderem bereits mit Sting, Joe Cocker und vielen anderen bekannten Musikern.
Gemeinsam sind sie nun stolz, etwas Neues entwickelt zu haben. Zu hören in der Alten Kirche am Dienstag, 5. April um 19.30 Uhr.
Karten (7 Euro) im Vorverkauf im Eine Welt Laden, Buchhaus Altenessen, Firma Gerdiken, Tabak Mundt, Möbel Hensel, und im Schuhhaus Ermeling.

Foto: Mendorf

Autor:

Petra de Lanck aus Essen-Süd

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