12. Februar - der grüne Nordstammtisch lädt ein:
Gefahr von Seifenblasenprojekten und Geldwaschanlagen?

Die Zeiten der Kutelmolkerei nördlich des Bahndamms am Bahnhof Altenessen sind Jahrzehnte vorbei. Die alten Bürogebäude sind jetzt noch teilweise von der Jugendberufshilfe Essen angemietet. In den Waschbetonhallen dahinter gibt es diverse andere Zwischenutzungen. Schon lange existiert aber die Hoffnung auf eine grundsätzliche Neuüberplanung dieses Areals, dass nahverkehrstechnisch hervorragend mit Buslinien, Tram, S- und Regional, wie auch U-Bahn angebunden ist. Das Megaprojekt der türkischen Investorengruppe schien deshalb als eine Art warmer Regen für die Stadtteilentwicklung.
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  • Die Zeiten der Kutelmolkerei nördlich des Bahndamms am Bahnhof Altenessen sind Jahrzehnte vorbei. Die alten Bürogebäude sind jetzt noch teilweise von der Jugendberufshilfe Essen angemietet. In den Waschbetonhallen dahinter gibt es diverse andere Zwischenutzungen. Schon lange existiert aber die Hoffnung auf eine grundsätzliche Neuüberplanung dieses Areals, dass nahverkehrstechnisch hervorragend mit Buslinien, Tram, S- und Regional, wie auch U-Bahn angebunden ist. Das Megaprojekt der türkischen Investorengruppe schien deshalb als eine Art warmer Regen für die Stadtteilentwicklung.
  • Foto: Walter Wandtke
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Krankenhausneubauten im Norden und Großinvestition am Altenessener Bahnhof zeigen Schlagseite

Auf die aktuelle Debatte hätten Grüne und der essener Norden gerne verzichtet - jetzt muss sie aber geführt werden:
Sowohl die geplanten Krankenhausneubauten mit dreistelligen Millioneninvestitionen der Contilia-Gruppe, wie auch dass fast ebenso gigantische Büro-, Wohn und Gewerbeprojekt der türkischen Investorengruppe DURMAZ International GmbH nördlich des Bahnhofs Altenessen haben leider düstere Perspektiven bekommen. Der Stadtentwicklungsaufbruch zwischen Stoppenberg, Altenessen und Borbeck könnte sich kurzfristig als Seifenblase windiger Geschäftsmodelle entpuppen. Je nach Käufer droht im Fall der von der Contilia wieder zum Verkauf gebrachten Krankenhäuser St. Vincent, Marienhospital und dem Pillipusstift der gesundheitspolitische Stillstand. Das nach intensiver Debatte als Planungskonzept bereits von der Bezirksvertretung V einschließlich der Grünen akzeptierte Bauvorhaben am Palmbuschweg offenbarte jetzt seinen möglichen Kern als Waschanlage unsauberer Geschäfte.

Steuerungschancen der Politik vorhanden?

Noch sind die Auswirkungen dieser speziellen Eigentumsverhältnisse nicht abschließend geklärt. Wir wollen aber Ideen sammeln, welche Chancen Ratsgremien und Bezirksvertretungen besitzen, gegenüber solchen Privatinvestoren auf nichtstädtischen Grundstücken trotzdem die Interessen der Bürger*innen durchzusetzen. Letztlich kann aber auch die kritische Öffentlich u.a. mit Hilfe der Grünen dafür sorgen, dass keine worst cases eintreten.
Neben diesem Schwerpunkthema stehen natürlich Walter Wandtke als Stadtteilkoordinator und Ratsherr, wie auch Stadtteilsprecher Markus Spitzer-Pachel im Bezirk V und Uli Pabst als Bezirksvertreter und Stadtteilkoordinator, mit Suzanne Hase als Stadtteilsprecherin für den Bezirk VI für Fragen zur Politik vor Ort zur Verfügung."
Die grünen Nordtreffen: immer am 2. Mittwoch des Monats. Diesmal 12. Februar ab 20.00. Wir haben für unsere Diskussionen einen Raum im Bistro Orange gebucht.
Zeche Helene - Bistro Orange, Twentmannstraße 125
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Die Zeiten der Kutelmolkerei nördlich des Bahndamms am Bahnhof Altenessen sind Jahrzehnte vorbei. Die alten Bürogebäude sind jetzt noch teilweise von der Jugendberufshilfe Essen angemietet. In den Waschbetonhallen dahinter gibt es diverse andere Zwischenutzungen. Schon lange existiert aber die Hoffnung auf eine grundsätzliche Neuüberplanung dieses Areals, dass nahverkehrstechnisch hervorragend mit Buslinien, Tram, S- und Regional, wie auch U-Bahn angebunden ist. Das Megaprojekt der türkischen Investorengruppe schien deshalb als eine Art warmer Regen für die Stadtteilentwicklung.
Marienhospital am Karlsplatz in Altenessen: Ein neues hochmodernes Grosskrankenhaus mit dreistelligem Millioneninvestment für den Essener Norden schien mit den Plänen der katholischen Contilia-Krankenhaus in greifbarer Nähe. Jetzt könnte alles wieder auf Null gesetzt werden. Niemand weiss, wie lange ein neuer Käufer sich Zeit  lassen wird, bevor dann endgültige Entscheidungen über Neubau oder Weitermachen in alten Gebäuden sowohl in Altenessen, Borbeck und Stoppenberg anstehen.
Autor:

Walter Wandtke aus Essen-Nord

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