Nächtliche Kontrollen sollen rätselhaften Unfall klären

Eine Woche nach dem tragischen Unfall auf der Gladbecker-/Vogelheimer Straße, bei dem ein 58-jähriger Mann ums Leben kam, richtete die Polizei in der Nacht Kontrollstellen ein, um einen möglichen Tatverdächtigen oder weitere Zeugen zu finden. Die fünfköpfige Ermittlungskommission "B224" (benannt nach der Bundesstraße) sucht mit Hochdruck nach weiteren Hinweisen, wie die Polizei Essen mitteilt.
Die Fahnder gehen nach der Obduktion davon aus, dass neben dem Wagen des 22-Jährigen , der sich der Polizei in der Nacht zum 2. Dezember gestellt hatte, zwei weitere Autos den 58-Jährigen erfasst haben müssen. Gesucht wird ein Fahrzeug, das mindestens die Größe eines Van hat, über Kleintransporter bis hin zum Lkw (bis 40 t).
Eine Woche nach dem Umfall richtete die Ermittlungskommission zwei Kontrollstellen ein und stoppte Fahrzeuge stadtein- und stadtauswärts. Von 00.30 bis 03.00 Uhr stellten die Polizeibeamten zahlreiche Personalien fest und nahmen die Fahrzeuge in Augenschein. Auf der Suche nach Unfallspuren wurden die größeren Pkw und Lkw teilweise vermessen, an Insassen wurden Handzettel mit Hinweisen zum Unfallhergang verteilt. Insgesamt wurden circa 250 Pkw-Fahrer und 150 Lkw-Fahrer befragt. 80 Fahrzeuge (54 Lkw, 26 Pkw) werden nun genauer unter die Lupe genommen.
Die Ermittlungskommission hofft weiterhin auf die Meldung von Zeugen, die sich bisher zurückgehalten haben, und natürlich darauf, dass der flüchtige Fahrer sich stellt.

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