Brauer behält die Nerven - RWE - VfB Speldorf 1:1

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Sechs Heimpartien konnten die Rot-Weissen hintereinander für sich entscheiden, im verflixten siebten Spiel wurden nun erstmals in dieser Saison Punkte aus dem Georg-Melches- Stadion entführt.

Bis zur 89. Minute schien es so, als würde der VfB Speldorf aus Mülheim seinem Ruf als Favoritenschreck gerecht. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte, gingen die Gäste durch einen Treffer von Thomas Pütters kurz nach Wiederanpfiff in Führung, im Anschluss brachten die Mannen von VfB-Coach und Ex-RWE-Co-Trainer (2004 bis 2006) Peter Kunkel den Tabellenersten mit gezielten Kontern in die Bredouille. Der Pfosten und Dennis Lamzyck verhinderten Schlimmeres.

Die Essener mühten sich, hatten gegen die geschickt aufspielenden Speldorfer aber ihre Probleme. Mit Victor Huschka brachte Trainer Waldemar Wrobel eine zweite Spitze, Verteidiger Vincent Wagner, ein gelernter Stürmer, wurde ebenfalls nach vorne beordert. Eine Maßnahme, die sich auszahlen sollte: Denn in der besagten Schlussminute kam Wagner nach Berührung von Jaroslaw Stankiewicz im VFB-Sechzehner zu Fall. Schiedrichter Kai-Marek Hintenberg entschied auf Strafstoß.

„Den Elfmeter kann man geben“, merkte Peter Kunkel nach Spielende an, ganz unstrittig war die Entscheidung allerdings nicht. Timo Brauer behielt jedoch die Nerven und netzte vor 6.880 Zuschauern zum Ausgleich ein.

Mit dem Remis konnten die Essener leben, es schien sogar, als sei es Trainer Wrobel ganz recht, dass seine Mannschaft einen kleinen Dämpfer erlitten hatte. „Wenn wir nicht jedes Mal Hundertprozent geben, dann bekommen wir gegen jeden Gegner in dieser Liga Probleme“, betonte der Übungsleiter vor dem Spiel. Die 90 Minuten vom Sonntag dienten als Beleg für die Gültigkeit dieser These.

An der Tabellensituation hat sich derweil für die Rot-Weissen nicht viel verändert. RWE ist noch immer Spitzenreiter (28 Punkte), allerdings schlossen die Verfolger aus Windeck (ebenfalls 28) und Velbert (26) mit Siegen über Homberg sowie Erkenschwick auf. Nächster Gegner ist Herne am Sonntag, 14. November.

Fotos: Michael Gohl

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