Teckelklub Essen sucht einen Hundeplatz

Udo Kuhn mit Boomer, Renate Kuhn und Rudi Mönkediek mit Zwergdackel Bobby und einer Auswahl der bereits gewonnenen Pokale.
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  • Udo Kuhn mit Boomer, Renate Kuhn und Rudi Mönkediek mit Zwergdackel Bobby und einer Auswahl der bereits gewonnenen Pokale.
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Boomer hat es in seinem Leben sogar schon zum Landessieger gebracht. Doch dass ist „Dackelkumpel“ Bobby herzlich egal, wenn es darum geht, mit ihm durch die Gegend zu toben - am besten natürlich ohne Leine auf einem richtigen Hundeplatz.
Ein liebevoller Biss ins Ohr und Boomer schmilzt dahin. Zwergdackel Bobby hat bei ihm quasi Narrenfreiheit. Die beiden Rüden verstehen sich blendend, obwohl Glatthaarteckel Boomer deutlich größer ist. Gerne würden die beiden zusammen mit ihren Herrchen und Frauchen auf einem richtigen Hundeplatz trainieren, doch bisher dient ihnen nur ein von der Stadt angemieteter Waldweg in der Nähe des Uhlenkrug-Stadions als Übungszone.

Wenig Neuzugänge ohne eigene Anlage

„Dort finden bei uns auch die Prüfungen statt“, erläutert Renate Kuhn als erste Vorsitzende des Deutschen Teckelklubs (DTK), Gruppe Essen. Seit circa zehn Jahren suchen sie bereits nach einem richtigen Hundeplatz auf Essener Stadtgebiet. Ein Pudelclub stellt ihnen teilweise ihr Terrain zur Verfügung, aber das ist nicht auf Dauer. „Derzeit haben wir um die 50 Mitglieder und viele potentielle Neuzugänge wandern schnell wieder ab, wenn sie hören, dass wir über keinen eigenen Trainingsplatz verfügen“, bedauert Renate Kuhn.
Seit 1922 gibt es die Ortsgruppe Essen des DTK, die ihr Herz den Teckeln verschrieben hat. Im Verein sind alle vom Dackelvirus infiziert und wenn man in die Augen der krummbeinigen Gesellen blickt, dann weiß man auch sofort warum. Die Bezeichnung Dackelblick kommt schließlich nicht von ungefähr.
Das Ehepaar Kuhn hat seit 15 Jahren einen Dackel zuhaus. Boomer ist bereits Nummer zwei in der gemütlichen Wohnung im Südviertel. Auf dem Hundeplatz trainieren die Teckel Gehorsam und Leinenführung. Manchmal steht im Rahmen der Jagdausbildung aber auch Fährtentraining auf dem Programm. Fuchs oder Kaninchen müssen sich warm anziehen, denn Dackel sind nicht nur schnell und wendig, sondern vor allem auch ausdauernd und ab und an recht stur.
Was sich ein echter Dackel in den Kopf gesetzt hat, ist dort nur äußerst schwer wieder herauszufiltern ...
„Eine große Wiese wäre ideal wünscht sich auch Dackelherrchen und Clubmitglied Rudi Mönkediek. Sein Bobby braucht ebenfalls viel Auslauf.
Sowohl Mönkediek als auch das Ehepaar Kuhn schätzen an Dackeln neben ihrer Treue vor allem ihre Persönlichkeit. Auf Zuchtschauen stellen Bobby und Boomer dies regelmäßig unter Beweis. Privat wünschen sich aber beide am liebsten die Gesellschaft des anderen - und eine eigene Wiese zum Ohren fliegen lassen ...
Kontakt zu Renate Kuhn in Sachen Hundewiese über
Telefon: 0201 - 23 02 97.

Autor:

Petra de Lanck aus Essen-Süd

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