Kröger Steele Hausleiter Rolf Pause: "Mein Beruf macht mir Spaß"

Er ist Einrichtungsberater mit Leib und Seele: Rolf Pause feierte am 2. Januar sein 25-jähriges Dienstjubiläum und das mit 71 Jahren! Mit dem KURIER sprach der Hausleiter vom Einrichtungszentrum Kröger am Dreiringplatz über seinen Beruf und das Ruhestand für ihn noch lange kein Thema ist.

Herr Pause, erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Dienstjubiläum. 25 Jahre Möbel Kröger, da erlebt man bestimmt viel. Was ist Ihnen denn besonders in Erinnerung geblieben?
Rolf Pause: Viele nette und vor allem treue Kunden! Was meinen Sie, wie viele heute noch hier nach Steele kommen und fragen: Herr Pause, wissen Sie noch, was Sie mir vor 15 Jahren verkauft haben? Das ist immer wieder eine tolle Bestätigung, wenn die Kunden heute noch zufrieden sind.

Sie sind jetzt 71 Jahre alt. Wann ist Schluss?
Rolf Pause: Dann, wenn ich den Spaß verliere oder man mich hier nicht mehr haben möchte. Beides hoffe ich aber nicht. Im Ernst: Mein Beruf macht mir immer noch sehr viel Spaß. Der Beruf des Einrichtungsberaters ist einer der schönsten, die es gibt. Denn jedes Verkaufsgespräch ist individuell - nie von der Stange.

Wie sind Sie denn Einrichtungsberater geworden? War es schon immer Ihr Traumberuf?
Rolf Pause: Überhaupt nicht. Ich bin nämlich klassischer Quereinsteiger. Ich habe in jungen Jahren viel probiert. War fünf Jahre lang Zeitsoldat und 1968 führte mich mein Weg zum ersten Mal hier nach Steele ins Möbelhaus Kröger. Von Leo Albers, der bis zu seiner Pensionierung später den Polstermöbel-Supermarkt an der Bochumer Landstraße geleitet hat, habe ich hier meine Ausbildung bekommen. Die ging ganz schnell. Er zeigte mir den Katalogschrank, die Schreibmaschinen und sagte: „Die Möbel sind in der oberen Etage. Man beschwindelt keinen Kunden, nennt Lieferzeiten, wie sie nunmal sind, und jetzt geh‘ Möbel verkaufen!“. Ein toller Kerl!

Sind Sie denn immer bei Kröger geblieben?
Rolf Pause: Nein. Erst einmal nur drei Jahre. Dann habe ich mich noch einmal hinaus ins Möbel-Getöse gewagt und war für die Firma Polster Richter tätig und dort Hausleiter in Dortmund. Zurück nach Kröger kam ich dann am 2. Januar 1987 und bin bis heute geblieben.

Haben Sie denn sofort wieder hier in Steele gearbeitet?
Rolf Pause: 1987 habe ich hier wieder in der vierten Etage als Abteilungsleiter für Stilmöbel angefangen. Nach dem Umzug an die Hans-Böckler-Straße war ich dort auch zunächst für die Stilmöbel zuständig. Später kamen noch die modernen Einrichtungen auf der ersten Ebene dazu.
Und warum dann noch einmal Steele?
Rolf Pause: Als ich das Rentenalter vor sechs Jahren erreicht habe, suchte die Personalabteilung natürlich einen Nachfolger. Ich hatte aber keinen Bock darauf, zu Hause rumzusitzen und nach einigen Gesprächen war klar: Ich komme zurück nach Steele und verwandle den „Preistiger“ hier wieder in ein Möbelhaus. Seit der Neugestaltung ist der Zuspruch enorm. Ich bin der Meinung, dass Steele die Umgestaltung wert ist. Hier fing schließlich einst für die Familie Kröger alles an.

Apropos Familie Kröger. Was ist das Besondere an diesem Unternehmen?
Ganz klar, die familiäre Atmosphäre. Natürlich gibt es auch mal Missstimmigkeiten und Meinungsunterschiede. Für mich gab es aber nie eine Situation wo ich das Gefühl hatte ich muss hier weg oder ich schmeiße hin. Ich komme seit 25 Jahren täglich von Bergkamen nach Essen gefahren und das macht man nicht, wenn das Klima nicht stimmt. Ich arbeite gerne hier und übe meine Tätigkeit immer noch mit Begeisterung aus. Wenn ich von meinen alten Kunden und auch von ehemaligen Mitarbeitern höre: Schön, dass Sie wieder in Steele sind, weiß ich, dass sich der Einsatz im Stammhaus der Familie Kröger lohnt.

Autor:

Mareike Schulz aus Essen-Steele

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