Am 27. und 28. Dezember in der Philharmonie Essen
Staatliches Russisches Ballett Moskau tanzt "Schwanensee" und „Nussknacker“

Tschaikowskys Schwanensee.
  • Tschaikowskys Schwanensee.
  • Foto: Staatliches Russisches Ballett Moskau
  • hochgeladen von Michael Köster

Das Staatliche Russische Ballett Moskau unter der Leitung von Wjatscheslaw Gordejew bringt mit Tschaikowskys „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“ erneut zwei Klassiker der russischen Ballettkunst auf über 20 Bühnen in Deutschland und der Schweiz. Am 27. und 28. Dezember ist die traditionsreiche und mehrfach ausgezeichnete Compagnie unter der Leitung von Wjatscheslaw Gordejew in der Essener Philharmonie zu Gast.

Seit seiner Gründung 1979 (damals noch als „Moskauer Ballett“) verzaubern die Stars der russischen Ballettszene generationenübergreifend und weltweit ihr Publikum. Hervorgegangen aus der Tradition des Bolschoi-Theaters, bespielt das Staatliche Russische Ballett in Moskau ein eigenes Haus und ist seit 40 Jahren auch als Tournee-Ensemble erfolgreich. Innerhalb und außerhalb Russlands erfüllt die Compagnie so eine wichtige Botschafter-Funktion für die russische Kultur. Insbesondere die vielen jungen Besucher belegen, dass das klassische Ballett immer wieder aufs Neue Menschen aller Altersklassen zu begeistern vermag. Das liegt einerseits an der reinen und unerschöpflichen Schönheit der klassischen Form, andererseits an einer neuen Generation von Meistertänzern, die immer wieder neue Elemente und eine neue Art der Perfektion in die Klassiker einbringen.
Mit dem Staatlichen Russischen Ballett Moskau auf Tournee sind Stars wie Dmitry Kotermin, Shiori Fukuda und Vladimir Mineev. Kotermin ist Preisträger des Ballettwettbewerbs Arabesque, die gebürtige Japanerin Shiori Fukuda wurde unter anderem mit dem 1. Preis beim Yokohama Ballettwettbewerb ausgezeichnet. Neben den erfahrenen Tänzern gehen viel neue und junge Talente mit auf Tournee. Iuliia Zviagina aus Saratow und Mstislav Arefyev aus Moskau haben sich als führende Solisten etabliert. Mit der 19-jährigen US-Amerikanerin Matisse Love, der 23-jährigen Asuka Ichimura aus Japan, der 24-jährigen Elena Bulotova aus Russland und der gleichaltrigen Erika Kolotova aus Kirgisistan stehen gleich mehrere junge Talente in den Startlöchern für große Karrieren. Diese Tänzerinnen des „Corps de Ballet“ haben sich in Russland und im Ausland bereits mehrfach als ausgezeichnete Tänzerinnen und auch schon als führende Solisten bewiesen.

Russlands erfolgreichstes Tour-Ensemble

Wjatscheslaw Gordejew wurde bereits in seiner aktiven Zeit zur Legende. In den 1970er Jahren machte er sich insbesondere mit imposanten Auftritten in „Giselle“, „Nussknacker“, „Romeo und Julia“, „Don Quixote“ und in den USA vor allem als „Spartakus“ einen Namen. 1984 übernahm er die Leitung des Staatlichen Russischen Balletts Moskau, das er zum erfolgreichsten Tour-Ensemble Russlands ausbaute, mit jährlichen Gastspielen von China bis Südamerika. Von 1995 bis 1997 war er außerdem künstlerischer Direktor des Bolschoi-Theaters in Moskau. 2016 wurde Gordejew zum Direktor der weltweit renommierten Choreografischen Fakultät der Russischen Akademie für Theater (Russian Academy of Theatre Arts - GITIS) berufen. 2018 feierte das Land Gordejews 70. Geburtstag unter anderem mit einer Titelstory in der russischen „Zeitschrift der Kultur" und einer exklusiven Gala im Bolschoi-Theater.„Vom ersten Tag meiner Arbeit am Bolschoi-Theater bis heute habe ich immer an die magische Kraft, Schönheit und Harmonie des klassischen Tanzes geglaubt“, erklärt Gordejew.
Tickets (ab 50,20 Euro/Kinder ab 39,20 Euro) an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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