St. Augustinus: Auf die Seile, fertig, los!

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Na da staunten sie nicht schlecht. Die Kinder und Betreuer vom Kinder- und Familienzentrum St. Augustinus. Denn vor ein paar Tagen war es soweit: Die erste Strecke des Niedrigkletterseilgartens wurde installiert.
„Wir sind so stolz auf dieses Projekt“, gab auch Sabine Thies zu. Sie hat den neuen Kletterspaß von Anfang bis jetzt begleitet, kennt die Konzeption, das Budget und das Herzblut, was die ganzen Helfer an den Tag gelegt haben.
„Teilweise haben wir schon ganz schön geschwitzt“, so Thies. „Ich erinnere mich noch genau an den Samstagnachmittag als wir mit zwei aktiven Vätern einen sehr großen Pfosten aufgestellt haben.“
Denn leider können nur drei Bäume – unter ihnen zwei eher kleine Birken- effektiv als Befestigung genutzt werden. Da musste noch ein tragender Pfosten her. Und aus finanziellen Gründen konnte auch keine Firma damit beauftragt werden.
„So ist das nun mal. Wir leben von der Mithilfe der Bevölkerung, von Spenden und den Eltern, die uns immer so tatkräftig unterstützen“, betont Thies. Allein das erste nun fertiggestellte Stück verschlingt eine Summe von 2.000 Euro. Wenn dann das Installieren einer tragenden Säule von einer Firma dieselbe Summe frisst „ist das finanziell nicht mehr zu verantworten.

Klettern frei nach
Lust und Laune

Zum Glück haben wir ja auch einige Handwerker als Väter, die ihre Sache verstehen und ihe Arbeitskraft selbst an ihrem freien Wochenende zur Verfügung stellen.“ Genauso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von RWE. Sie stifteten ihre Arbeitskraft, versetzten Büsche und Pflanzen und auch der Rindenmulch durfte nicht fehlen. „Sollten die Kids mal fallen ist es also ein weicher Aufschlag“, wusste Thies.
Nicht zu vergessen ist auch die beachtliche Geldspende von RWE. Mit ihren 2.000 Euro haben sie den Anfang des Projektes erst möglich gemacht.
Bis der Seilgarten aber komplett fertig ist, dauert es wohl noch ein Weilchen. Die Kinder sollen schon ein wenig Auswahl haben und nicht immer dieselbe Strecke zum Klettern und Balancieren nutzen. „Im Endeffekt gibt es dann mehrere Seilstrecken, mal schwieriger mal leichter, die zusammen daraus eine ausgewogene Strecke kreieren.“ Klar die Kinder sollen ja auch gefördert werden.
Natürlich sind Helfer und oder Spender immer gerne gesehen. „Wir sind auf die Hilfe anderer angewiesen“, gibt Thies zu, aber so ist es immerhin ein Geben und Nehmen.
Wer sich selbst einmal ein Bild von der ersten Strecke der Niedrigseilgartens machen möchte, der kann dies beim Besuch von St. Augustinus tun. „Wie gesagt das ist erst der Anfang vom Seilgarten. Im Endeffekt soll es eine große Anlage werden mit vielen Spiel- und Klettermöglichkeiten, an dem auch mehrere Kinder gleichzeitig ihr Geschick üben können“ so Thies. Wer spenden oder aber helfen möchte, der kann dies unter der Telefonnummer: 70 46 28 absprechen. Fotos: Gohl

Autor:

Silvia Decker aus Emmerich am Rhein

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