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Bleibt BVB ungeschlagen? Verschärft Werder die Bayern-Krise? Hat der S04 noch fitte Stürmer?

Enteilt der BVB um Paco Alcacer (r.) dem FC Bayern um Jaiver Martinez noch mehr? Die Dortmunder haben das vermeintlich einfachere Spiel am 13. Spieltag vor der Brust.
  • Enteilt der BVB um Paco Alcacer (r.) dem FC Bayern um Jaiver Martinez noch mehr? Die Dortmunder haben das vermeintlich einfachere Spiel am 13. Spieltag vor der Brust.
  • Foto: Stephan Schütze
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Borussia Dortmund will am 13. Bundesliga-Spieltag weiter ungeschlagen bleiben und empfängt den SC Freiburg. Der bereits abgeschlagene Deutsche Meister Bayern München möchte in Bremen die gute Champions-League-Leistung bestätigen. Derweil wird sich der Schalke-Sturm gegen TSG Hoffenheim von selbst aufstellen.

Zwölf Spiele und keine einzige Niederlage. Borussia Dortmund thront derzeit über alle Bundesligisten. Der Vorsprung auf den Deutschen Meister Bayern München beträgt satte neun Punkte. Selbst auf den ersten Verfolger Borussia Mönchengladbach sind es vier Zähler Vorsprung. Der BVB hofft, dass nach diesem Wochenende sieben daraus werden.

BVB klarer Favorit gegen Freiburg

Zum einen, weil die Gladbacher ein schweres Auswärtsspiel gegen RB Leipzig vor der Brust haben. Zum anderen, weil man natürlich selbst gewinnen will. Geht es nach der Statistik, ist der BVB klarer Favorit gegen die Freiburger, die Tabellenelfter sind, in fünf Auswärtsspielen aber auch erst fünf Punkte einsammeln konnte.

Dortmund verlor letztmals 2001 ein Heimspiel gegen den SCF und kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Außerdem gewannen die Breisgauer keines seiner 19 Gastspiele bei einem Tabellenführer.

FC Bayern will an Kantersieg anknüpfen

Von Platz eins ist Bayern München derzeit ungewohnt weit entfernt. Zu schlecht und erfolglos waren die Auftritte in der Bundesliga zuletzt. Nicht so unter der Woche, als der FCB mit 5:1 in der Champions League gegen Benfica Lissabon gewann.

Können die Münchener die Leistung in Bremen bestätigen? Der Bundesliga-Klassiker ist ein bisschen zum Treffen der Sorgenkinder verkommen. Zwar empfängt der Zweite aus der Ewigen Tabelle den Ersten. Doch Werder konnte keines der vergangenen vier Partien gewinnen (ein Remis, drei Niederlagen). Die Bayern konnten keines der vergangenen drei Bundesligaspiele siegreich gestalten (zwei Remis, eine Niederlage).

FÜNF S04-Stürmer könnten fehlen

Der S04 gewann in der Bundesliga am vergangenen Spieltag zwar (5:2 gegen Nürnberg). Doch die Ernüchterung folgte unter der Woche. Die Königsblauen waren bei der 1:3-Niederlage in der Champions League in Porto chancenlos und zeigten eine erschreckend harmlose Vorstellung. Noch dazu verletzte sich Stürmer Steven Skrzybski.

Warum das so tragisch ist? Sturm-Kollege Guido Burgstaller stand wegen einer Achillessehnenentzündung gar nicht erst im Kader und ist wie Skrzybski für das Spiel am Samstag (18.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim fraglich. Fallen beide aus, hat Trainer Domenico Tedesco keine Wahl mehr in der Offensive, da Breel Embolo, Mark Uth und Cedric Teuchert definitiv ausfallen.

So bleiben nur noch die Offensivspieler Franco Di Santo, Yevhen Konoplyanka und Amine Harit. Wobei die beiden Letztgenannten gar keine klassischen Stürmer sind. Während Tedesco in der Defensive also zuletzt wieder mehr Optionen hat (Stambouli, Oczipka, Mendyl), schwinden die in der Offensive dahin.

Noch dazu ist der Gegner torhungrig und schießt im Durchschnitt (!) zwei Tore pro Spiel. Problem der TSG Hoffenheim: Bis auf eine Partie in dieser Saison bleibt sie auch nie ohne Gegentreffer.

MSV Duisburg ist zur Festung geworden

Apropos kein Gegentreffer: Der MSV Duisburg kassierte keinen einzigen in den vergangenen vier (!) Spielen. Drei Siege und ein Remis erzielten die „Zebras“ damit in der 2. Liga. Einmal davon im DFB-Pokal. Die letzte Niederlage datiert vom 22. Oktober gegen den FC Ingolstadt (0:1). Am Sonntag (2. Dezember) empfängt der MSV nun Holstein Kiel, das im Mittelmaß der Liga steckt.

Ebenfalls am Sonntag spielt der VfL Bochum. Der VfL gastiert beim Aufsteiger aus Magdeburg, der als einziges Team noch keinen Heimsieg einfahren konnte und mit neun Zählern aus 14 Partien Tabellenvorletzter ist. Gewinnen die Bochumer, die erst einen Auswärtssieg in sechs Partien einfahren konnte, winkt der Sprung auf den Relegationsrang drei.

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