AWO Niederrhein übergibt Verbandsarchiv - Ausstellung bis zum 5. März
Haus der Geschichte freut sich über neuen Quellenfundus

Den ersten von mehr als 300 Archivkartons hat AWO Bezirksvorsitzende Britta Altenkamp (links) am Montag feierlich an Dr. Claudia Kauertz (Institutsleiterin Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv) übergeben.
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  • Den ersten von mehr als 300 Archivkartons hat AWO Bezirksvorsitzende Britta Altenkamp (links) am Montag feierlich an Dr. Claudia Kauertz (Institutsleiterin Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv) übergeben.
  • Foto: AWO Bezirksverband Niederrhein
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Das Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv ist um einige Quellen reicher. Der AWO Bezirksverband Niederrhein hat im Rahmen eines Festaktes sein Verbandsarchiv an das Essener Stadtarchiv übergeben. In den zurückliegenden zwei Jahren hatte die AWO Niederrhein, unterstützt durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR), seine zahlreich vorhandenen wertvollen Quellen in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen, aufbereitet und ausgewertet. „Das war nicht nur für den eigens beschäftigten Archivar eine ereignisreiche Zeit, sondern auch für den Bezirksverband selbst eine ergebnisreiche Zeit“, betonte AWO Bezirksvorsitzende Britta Altenkamp bei der Übergabe des Archivmaterials.

Dieses 250 Meter Altakten umfassende Archiv, das die wichtigsten Entwicklungen des Bezirksverbandes in seiner bald 100-jährigen Geschichte objektiv rekonstruierbar und langfristig transparent erfahrbar macht, wird ab März 2020 für die Öffentlichkeit im Haus der Essener Geschichte einsehbar sein. Dass diese zeithistorischen Dokumente der AWO nunmehr in der Essener Kulturinstitution als Vermittlungsagentur präsentiert werden, freut auch Muchtar Al Ghusain, Beigeordneter Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Essen. „Denn die AWO und die Arbeit der AWO sind wichtig für unsere Gesellschaft. Es wäre schlechter um die Gesellschaft ohne diese vor allem ehrenamtlich getragene Arbeit bestellt“, betonte er in seinem Grußwort.

Quellenfundus sichert Werte

„Daher habe auch der LVR im Dienste der Menschen in dieser Region zum Gelingen dieses Archivprojektes gerne beigetragen“, betonte Dr. Peter Weber, Leiter des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrums. Und gerade durch die Übergabe des AWO Quellenfundus zur Zeitgeschichte an das Essener Stadtarchiv sei „die Sicherung dieser Werte gewährleistet, damit am Ende viele davon profitieren können“, so Dr. Peter Weber.

Ausstellung: 100 Jahre AWO am Niederrhein

Im Anschluss an die Archivübergabe eröffnete AWO Bezirksgeschäftsführer Jürgen Otto noch die Ausstellung „100 Jahre AWO am Niederrhein“. Danach konnte er den ebenfalls anwesenden 1. Bürgermeister der Stadt Essen, Rudolf Jelinek, sowie weitere Gäste aus Politik- und Stadtgesellschaft durch die aus 14 luftgefüllten Säulen bestehende Präsentation führen und die bewegte und bewegende Geschichte der AWO am Niederrhein erläutern.

Geöffnet bis 5. März - Vortrag am 13. Februar

Die Ausstellung ist zu den bekannten Öffnungszeiten des Essener Hauses der Geschichte / Stadtarchiv bis zum 5. März 2020 zu besichtigen. Interessierte an der Verbandsgeschichte sind ebenfalls herzlich eingeladen, am Donnerstag, 13. Februar, zwischen 18 Uhr und 20 Uhr einen Vortrag des AWO Archivars Thomas Lienkamp zu hören, der auf Einladung des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen e.V. zu dem Thema „Seit‘ an Seit‘ – 99 Jahre AWO Bezirksverband Niederrhein“ am Ernst-Schmidt-Platz 1 referiert.

Den ersten von mehr als 300 Archivkartons hat AWO Bezirksvorsitzende Britta Altenkamp (links) am Montag feierlich an Dr. Claudia Kauertz (Institutsleiterin Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv) übergeben.
Im Foyer des Haus der Essener Geschichte ist bis zum 05. März 2020 die aus 14 luftgefüllten Säulen bestehende Ausstellung „100 Jahre AWO Niederrhein“ zu besichtigen.
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Lokalkompass Essen-Süd aus Essen-Süd

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