"Grün auf! Altendorf"

Carola Bühn, künstlerische Leitung „Grün auf! Altendorf“, und Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas mit den beiden Gewinnern des Fotowettbewerbs Stefan Fabritz und Norbert Rittmann. | Foto: Gohl
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  • Carola Bühn, künstlerische Leitung „Grün auf! Altendorf“, und Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas mit den beiden Gewinnern des Fotowettbewerbs Stefan Fabritz und Norbert Rittmann.
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Die "Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017" veranstaltet unter dem Motto „Grün auf! Altendorf“ ein interkulturelles Familien- und Gartenfest, zu dem alle Bürger am 17. September auf der Altendorfer Straße eingeladen sind. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Konzerten, Ausstellungen und vielen Do-it-yourself-Aktionen.

"Altendorf gehört zu den Gewinnern der Grünen Hauptstadt Europas", eröffnet Oberbürgermeister Thomas Kufen die Pressekonferenz zu "Grün auf! Altendorf". Wenn es nach dem Oberbürgermeister geht, zeigt kein anderer Stadtteil Essens die Transformationsgeschichte der Stadt von grau zu grün deutlicher als Altendorf. "Außerdem ist das Projekt ein Baustein der Europäischen Mobilitätswoche", sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas. Im Rahmen dieser Kampagne sollen jedes Jahr innovative Verkehrslösungen ausprobiert und für nachhaltige Mobilität in den Kommunen gesorgt werden.
Bei dem Familien- und Gartenfest wird Straßenraum anders genutzt und ein Teil der Bundesstraße 231, von der Helenenstraße bis zur Heintzmannstraße, von 11 bis 17 Uhr gesperrt. Das Besondere - auf 200 Metern Länge und 4 Metern Breite wird echter Rasen verlegt. Und der Rasen wird danach ganz umweltfreundlich im Stadtteil, zum Beispiel bei Kitas verbleiben, argumentiert Carola Bühn, künstlerische Leitung „Grün auf! Altendorf“.
„Während des Familien- und Gartenfestes sind alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Essen dazu eingeladen, Altendorf neu zu entdecken. Denn Altendorf hat neben der Hirtsiefersiedlung oder dem Niederfeldsee noch mehr zu bieten.

Mitmach-Aktionen,Institutionen und Musik

Gemeinsam mit Kitas, Schulen und örtlichen Vereinen verwandelt das Projektbüro der Grünen Hauptstadt Europas den Stadtteil entlang der Altendorfer Straße in ein Blumenparadies mit vielen Mitmach-Aktionen, Konzerten, Poetry Slam sowie Zauberei. So können Besucher Laternen aus alten Konserven fertigen, Fernrohre bauen, mit denen man immer ins Grüne schaut, und Steckenpferde basteln. Wer Ruhe sucht, kann auf den Sitzgelegenheiten aus Heuballen auf der 200 Meter langen und vier Meter breiten Gartenlandschaft mitten auf der Altendorfer Straße verweilen.
Für die Besucher gibt es auch was auf die Ohren und der Musikgeschmack findet auch bei Thomas Kufen anklang, erzählt der Oberbürgermeister bei dem Pressetermin. An der Helenenstraße und an der Markscheide werden Altendorfer Nachwuchstalente, lokale Bands, wie Banda Senderos und Botticelli Baby, die Jungs von Bike Beats, der Saxofonist Joël van de Pol und die Wortakrobaten von „Dead or Alive Poetry Slam“ auftreten.
Ab dem späten Nachmittag gibt es eine nachhaltige Tauschaktion. Dabei können Interessierte eine gebrauchte Plastiktüte gegen eine Topfpflanze eintauschen und so ein Stück Altendorf mit nach Hause nehmen.

„Meine grüneOase Altendorf“

Bereits im Vorfeld war ein Fotowettbewerb für alle Essener Bürger ausgeschrieben, bei dem sie ihre „Grüne Oase“ in Altendorf fotografieren konnten. Stefan Fabritz und Norbert Rittmann sind als Gewinner hervorgegangen und werden zwölf Fotografien am Festtag präsentieren. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich die "Grünen Oasen" selbstständig anzuschauen oder zu jeder vollen und halben Stunde an einer Führung teilzunehmen.
Jetzt kann nur noch gehofft werden, dass es an diesem Tag zumindest trocken bleibt. Denn für einen Tag Gartenatomsphäre in Altendorf gibt es leider kein Ausweichtermin und mit dem Wetter geht und fällt die Veranstaltung, sagt auch Uwe Loch, Projektkoordinator der Grünen Hauptstadt. 

Autor:

Isabell Frisch aus Essen-West

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