Neujahrsempfang der Universitätsmedizin Essen - Smart Hospital und Zukunftsmedizin
Digitalisierung: "Wir sind mittendrin"

Im Anschluss der Veranstaltung, bei der auch Amtsarzt Dr. Rainer Kundt als Kuratoriumsmitglied der Stiftung Universitätsmedizin verabschiedet wurde, gab's Zeit für Gespräche über die Themen Smart Hospital und Zukunftsmedizin.
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  • Im Anschluss der Veranstaltung, bei der auch Amtsarzt Dr. Rainer Kundt als Kuratoriumsmitglied der Stiftung Universitätsmedizin verabschiedet wurde, gab's Zeit für Gespräche über die Themen Smart Hospital und Zukunftsmedizin.
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"Essen ist ein exzellenter Medizinstandort", freut sich Oberbürgermeister Thomas Kufen beim Neujahrsempfang der Universitätsmedizin Essen. Die Uniklinik sei nicht nur ein großer und wichtiger Arbeitgeber der Stadt, sondern zähle zu den Top 10-Kliniken in Deutschland.

Pro Jahr werden über 72.000 Patientinnen und Patienten in den 1.300 Betten stationär und 300.000 weitere ambulant behandelt. Und die Universitätsmedizin macht sich fit für die Zukunft. Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender: "Wir haben mit dem Bau der Kinderklinik begonnen, das neue Service- und Informations-Zentrum sorgt für eine bessere Erreichbarkeit und auch die Nuklearmedizin ist im Bau."
Eine besondere Herausforderung sei die Digitalisierung. "Wir sind da mittendrin." Der Wandel zum Smart Hospital sei eine Chance, die Menschlichkeit und den Patienten in den Fokus zu rücken. "Es besteht kein Grund zur Angst, dass bald ein Roboter um die Ecke kommt." Vielmehr könne durch die Digitalisierung die Dokumentation vereinfacht werden, Künstliche Intelligenz dazu genutzt werden, Diagnosen schneller und sicherer zu machen."
Ziel sei die Zusammenführung der Daten, die ein wahrer Schatz seien, im Sinne der Patienten. "So haben wir zum Beispiel ein Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin gegründet, Virtual Reality macht für Kinder die erforderliche MRT-Untersuchung sehr viel angenehmer und kann auch erfolgreich gegen Schmerzen eingesetzt werden." So könne die Virtual Reality einer Snow World, also virtuelle Schneeszenen, die Schmerzen bei Verbrennungsopfern lindern.
Ganz am Anfang stehe noch das Avatar Hospital, bei dem Abbilder von Ärzten in der täglichen Arbeit für Informationen und Unterstützung sorgen.
Auch Pflegedirektorin Andrea Schmidt-Rumposch, verantwortlich für den reibungslosen und qualitätsgesicherten Ablauf der Patientenversorgung und Vorgesetzte aller rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegedienst, kann der Digitalisierung viel Positives abgewinnen: "Im Moment verbringen wir ein Drittel der Arbeitszeit mit Dokumentation, ein weiteres Drittel abseits der Patientenversorgung. Wir müssen unserem Team den Rücken frei halten für die Arbeit am Patienten. Regelmäßige Fortbildungen sind wichtig, auch um die Attraktivität dieses tollen Berufs zu steigern und dem Fachkräftemangel erfolgreich zu begegnen."

Autor:

Frank Blum aus Essen-West

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