Manuel Neuer auf der Spur

Beim Tag der Torhüter üben die Jungs einen ganzen Tag nur Techniken für das Torwarttraining.
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  • Beim Tag der Torhüter üben die Jungs einen ganzen Tag nur Techniken für das Torwarttraining.
  • hochgeladen von Kathrin Hinterschwepfinger

Ballschule BALLKONTAKT veranstaltet Tag der Torhüter

Einmal so gut sein wie die Star-Keeper aus der Bundesliga? Davon träumen viele kleine Jungs. Und weil sich früh übt, wer einmal gut sein will, kann man in der Ballschule BALLKONTAKT etwa in den Sommerferien schon extra dafür kommen.


Dort wird nämlich bereits seit mehreren Jahren der „Tag der Torhüter“ ganz offiziell zelebriert und allein dem Torwarttraining ein ganzer Tag gewidmet.

Spannendes und abwechslungsreiches Torwart-Training

„Weil es in den Vereinen damals kein spezielles Torwarttraining gab, haben wir diesen Tag für Kinder mit einem großen Interesse an der Position des Torwarts ins Leben gerufen“, erklärt der Leiter der Ballschule, Dirk Helmig. „Die kleinen Keeper absolvieren ein umfangreiches Training und erfahren, wie spannend und abwechslungsreich ein Torwart-Training sein kann.“
Hierfür bietet es sich an, mit Kleingruppen zu arbeiten, sprich diese sollten eine Größe haben zwischen vier und sechs Personen. Sonst profitieren die Kinder davon nicht so intensiv.
Dann kann es auch schon los gehen. Überraschender Weise nicht sofort mit Fuß und Ball, sondern mit Hand uns Schläger. Einem Tennisschläger und Tennisbällen genauer gesagt. Was sich zunächst kontraintuitiv anhören mag, hat einen Grund: Hier wird die Koordination geübt. Unerlässlich für einen Torwart.

Ein Torwart muss Fußball spielen können

Dann gibt es da noch einen sogenannten Reaktionsball. Dieser ist knallgelb und sieht aus wie ein kleines Molekül aus dem Chemieunterricht. Wie der Name schon sagt, sollen mit ihm die Reaktionsgeschwindigkeit, die Hand-Augen-Koordination und die Beweglichkeit trainiert werden. Dafür wird er auf den Boden geworfen und springt, durch seine unregelmäßige Form, komplett unberechenbar umher. Ebenso wie der Ball, der ins Tor geschossen wird, wobei der Torwart die Richtung auch sehr spontan ändern und einschätzen muss.
„Ein guter Torwart zeichnet sich durch Reaktionsschnelligkeit, präzises Augenmaß und viel Ehrgeiz aus“, so Helmig weiter. „Zudem sollte er auf jeden Fall Fußball spielen können. Spätestens seit dieser Weltmeisterschaft haben wir gesehen, dass der Torwart nicht nur für sein Tor zuständig, sondern ein vollwertiges Mitglied, in Bezug auf das Spielfeld, der Mannschaft ist. Durch ihn hat man einen ganzen Spieler mehr und man kann ihn auch im Spielaufbau einplanen.“

Elf-Meter-König absolutes Highlight

Weitere Trainingsstationen sind dann die Netzrückprallwand oder die Torschussrampe. Zwischendurch werden auch Spiele gespielt, in die einzelne Elemente des Keeper-Trainings eingebaut werden. Fehlen darf auch hier der Elf-Meter-König nicht, wobei nun aber zählt, wie viele Bälle gehalten werden und nicht, wer die meisten Elfer versenkt.
„Ich bin dieses Mal zum ersten Mal dabei“, erzählt Lowe (10). „Meine beiden Lieblingspositionen sind Stürmer und Tor, wobei ich ganz gut 11-Meter-Bälle halten kann.“
Auch Lennard (12) will an diesem Tag vieles über die Techniken eines Torwartes kennen lernen: „Eigentlich bin ich ein Freizeittorwart. Ich spiele viel mit meinen Freunden und bin auch schon oft hier gewesen. Besonders gut kann ich Bälle halten, die genau in die Mitte geschossen werden. Bei den anderen Richtungen muss ich noch ein bisschen üben.“

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