Hans Gebert legt zweiten Krimi vor: "Tempo, Tempo" - am 11. April im Schloss Horst
Mörder-Jagd in Ückendorf

Hans Gebert mit seinem neuesten Krimi "Tempo, Tempo" zu Besuch in der Stadtspiegel-Redaktion. Foto: -lut
  • Hans Gebert mit seinem neuesten Krimi "Tempo, Tempo" zu Besuch in der Stadtspiegel-Redaktion. Foto: -lut
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Mit "Tempo, Tempo" legt Hans Gebert seinen zweiten Krimi vor: Der Gelsenkirchener Kommissar Jupp Kasper ermittelt vor seiner Haustür - in Ückendorf.

Genau da lebte auch Autor Hans Gebert viele Jahre, denn er wuchs dort im Gelsenkirchener Süden auf und ging da zur Schule. "Jetzt bin ich zwar Wattenscheider, aber das ist ja auch nicht weit weg", verrät Hans Gebert. "Da kennt man sich noch ganz gut aus."
Und so kann man die Gelsenkirchener Wege, die die Protagonisten des Krimis gehen, bestens nachvollziehen, wenn man sich ein bisschen auskennt. Da wird eine Leiche in der Nähe von Holgers Erzbahnbude gefunden, eine Frau wird ausgezogen, geteert und gefedert auf dem Schrebergarten-Gelände zurückgelassen. Jupp Kasper hat alle Hände voll zu tun auf der Jagd nach Mörder und Peiniger.

Es geht um viel Geld

Die Grund-Idee zu seinem Krimi hatte Hans Gebert bereits vor 40 Jahren. "Daraus wollte ich mal ein Drehbuch machen, aber da sich Hollywood noch nicht gemeldet hat, habe ich jetzt den Krimi geschrieben", schmunzelt der ehemalige Deutsch- und Geschichtslehrer. In der Tat ließe sich diese Szene gut verfilmen, auf der die Kriminalgeschichte beruht, verraten kann man sie hier nicht, denn dem geneigten Leser soll sie ja nicht vorweggenommen werden. So viel sei verraten: Es geht um Geld, viel Geld. Sechs junge Leute hätten es gern, kriegen es fast, doch die eigentlichen Besitzer gehen über Leichen, um es zurückzubekommen. Ein Drogengeschäft droht zu platzen und ob der Traum vom sorgenfreien Leben in der Karibik in Erfüllung geht, das bleibt lange offen. Kommissar Jupp Kasper ist beim mittelalterlichen Folter-Ritus schnell auf der richtigen Spur, er kennt sich in der Nachbarschaft aus, seine Lösung des Falls ist allerdings unorthodox.
Der Mörder darf allerdings nicht auf das große Herz des Kommissars mit der attraktiven Frau hoffen...

Unorthodoxe Fall-Lösung

"Meine Charaktere sind natürlich weitgehend Phantasieprodukte, aber einen gewissen Ursprung in der Wirklichkeit gibt es bei dem einen oder der anderen schon", verrät der Autor. "Die Menschen auf dem Wattenscheider Markt, bei denen der Kommissar einkauft, die gibt es allerdings tatsächlich." Natürlich hat er sie vorher gefragt, ob er ihre Namen nennen darf. "Sie sind sogar schon darauf angesprochen worden, dass sie in dem Buch vorkommen", freut er sich.
Hans Gebert, der so alt ist wie die Bundesrepublik, genießt seinen Ruhestand als Autor, er kocht gern für seine Frau, schreibt am dritten Krimi, stellt "Tempo, Tempo" demnächst im Schloss (siehe Info-Kasten) vor und ist auch bei der Szeniale in Ückendorf dabei. Er jedenfalls träumt wohl nicht vom Ruhestand in der Karibik...

Lesung:
Am Donnerstag, 11. April, 19 Uhr stellt Hans Gebert seinen Krimi "Tempo, Tempo" in der Reihe "Debüt im Schloss" in der Stadtteilbibliothek im Schloss Horst, Turfstraße 21, vor.
Das Buch ist im JustTales Verlag erschienen, hat die ISBN 978-3947221301 und kostet 13,90 Euro.

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