"Puppet Masters"
Verbeugung vorm Puppenspiel

Die Werke der Fotografin Benita Suchodrev zum Thema Puppenspiel sind ab heute im Foyer des Musiktheaters im Revier zu sehen.
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  • Die Werke der Fotografin Benita Suchodrev zum Thema Puppenspiel sind ab heute im Foyer des Musiktheaters im Revier zu sehen.
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Das Musiktheater im Revier, das in dieser Spielzeit eine Puppenspiel-Abteilung eröffnet hat, zeigt ab heute eine dazu passende Ausstellung im Foyer.

Anlässlich der großen Neueröffnung der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin präsentierte der dortige Studiengang zeitgenössische Puppenspielkunst die Sonderausstellung
"Puppet Masters", ein künstlerisches Fotoprojekt, das in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Fotografin Benita Suchodrev realisiert wurde. Diese Ausstellung ist jetzt in Gelsenkirchen zu sehen.
Entstanden ist eine Serie großformatiger Porträts von Studierenden, die von der Fotografin opulent in Szene gesetzt wurden. Thema der Fotografien ist der visuelle und materielle Dialog zwischen den „Dingen“ und ihren „Meistern“. In den „improvisierten Inszenierungen“ hält Benita Suchodrev den Moment des Suchens nach einem individuellen Ausdrucksmittel fotografisch fest und offenbart zugleich die wandelbaren Facetten der Identität von Puppenspielern.

Die Magie von Subjekt und Objekt

Neben ästhetischer Perfektion geht es vor allem um die Irritation oder auch Magie, die entsteht, wenn ein menschliches Subjekt und ein Objekt sich „vereinen“, wenn totes Material quasi belebt oder die Spieler selbst zur Puppe werden. Durch den Einsatz einer großen Zahl von Puppen, Masken, Objekten, Kostümen und Requisiten aus dem reichen Fundus der Hochschule und deren unerwartete Kombinationen kommen psychologische und erzählerische Nuancen ins Spiel und lassen verschiedene Assoziationen entstehen. Gleichzeitig zwingt der dunkle und scheinbar grenzenlose Studioraum jede Figur dazu, die Rolle eines einsamen Helden zu spielen, der aus einer offenen Erzählung herausgerissen wird, deren Botschaft oder Bedeutung, Ende oder Anfang ohne Grenzen bleibt.
Benita Suchodrev wurde in der ehemaligen Sowjetunion geboren und wuchs in den USA auf. 2008 zog sie nach Berlin und begann dort, die multikulturelle Kunstszene zu dokumentieren. Suchodrevs fotografische Arbeit wurde in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen sowohl national als auch international ausgestellt und in mehreren Zeitungen, Zeitschriften und Büchern veröffentlicht. Ihre Fotografien sind Teil der Rafael Tous Foundation for Contemporary Art in Barcelona und befinden sich in privaten Sammlungen in Moskau, Berlin und New York.
Benita Suchodrev lebt und arbeitet in Berlin.

Die Werke der Fotografin Benita Suchodrev zum Thema Puppenspiel sind ab heute im Foyer des Musiktheaters im Revier zu sehen.
"Dinge" und ihre "Meister" sind wichtiger Bestandteil der Fotografien.
Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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