Die Quadratur des Kreises: Lässt sich der Klimawandel im Kapitalismus stoppen?

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Diskussionsveranstaltung mit Hubertus Zdebel, MdB DIE LINKE, Sprecher für Atomausstieg.

26.06.2015 18:30 Uhr | Werner Goldschmidt Salon | Wildenbruchstr. 15-17

Heute ist klar, dass der Klimawandel schneller voranschreitet, als bisher prognostiziert wurde. Schon heute bedroht der Klimawandel die Existenz vieler Millionen Menschen. Wenn alles so weiter liefe, käme es zu einer Erwärmung von mindestens 6 Grad Celsius und damit u.a. noch in diesem Jahrhundert zur Unbewohnbarkeit großer Teile der Erde. Das hält die CDU-SPD Bundesregierung jedoch nicht davon ab, mit ihrem Fracking-Ermöglichungsgesetz eine neue Runde der Verbrennung fossiler Rohstoffe mit katastrophaler Klimabilanz auf den Weg zu bringen. Gleichzeitig stehen die großen vier Energiekonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall Europe mit ihren bisherigen Geschäftsmodellen zur Disposition. Bei RWE stellt sich inzwischen die Frage nach Verstaatlichung, was bedeuten würde, dass letztlich die Steuerzahler für die Altlasten des Konzerns aufkommen.

Einigkeit besteht darüber, dass etwas geschehen muss, jedoch stellt sich die Frage, ob die notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz vorrangig gegenüber der Kapitalismuskritik sind oder ob die ökologische Krise nur durch die Überwindung des Kapitalismus gelöst werden kann. Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit Hubertus Zdebel, Mitglied der LINKEN im Umweltausschuss des Bundestages und Sprecher für Atomausstieg.

Autor:

Hubertus Zdebel aus Gelsenkirchen

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