Farbenfroher Blickfang am Jovyplatz in Gladbeck-Mitte
Wird Stromkasten nun zur Pilgerstätte für Schalke-Fans?

Das Werk ist vollendet. Darüber freuen sich von links nach rechts Maurizio Bet, die Eheleute Schipper, Nachwuchs-Grafitti-Künstler Jan, Marc Klüser und Jovan Gajic.
  • Das Werk ist vollendet. Darüber freuen sich von links nach rechts Maurizio Bet, die Eheleute Schipper, Nachwuchs-Grafitti-Künstler Jan, Marc Klüser und Jovan Gajic.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Uwe Rath

Es vergeht eigentlich keine Woche, in der nicht irgend ein bis dahin trist-grauer Stromkasten in Gladbeck eine farbliche Aufwertung erhält. Und dieses Mal war der heimische Graffiti-Künstler Maurizio Bet am Jovyplatz künstlerisch im Einsatz.

Für diese Aktion konnten die Organisatoren Müzeyyen Dreessen und Werner Hülsermann Matthias Schipper (Ex-Fußballprofi beim FC Schalke 04 sowie Betreiber der Physiotherapie- und Krankengymnastikpraxis im Hallenbad an der Bottroper Straße), Jovan Gajic (Betreiber des Restaurants Jammerkrug an der Friedrich-/Schützenstraße) als auch Marc Klüser (Mitglied des Schalke Fanclubs) gewinnen.

Dementsprechend fiel auch die Wahl der Motive aus, die nun die Stromkästen zieren. So ist darauf das alte Parkstadion des FC Schalke 04 mit dem legendären 6:6 Pokalspiel-Endergebnis auf der Tafel gegen Bayern München von 1984 abgebildet. Deutlich zu sehen ist der riesige Flutlichtmast. Für viele Gladbecker ist der Mast bis heute eine Landmarke, denn wer aus Richtung Recklinghausen gen Westen unterwegs ist, der weiß beim Anblick des Mastes, dass es nicht mehr weit bis nach Hause ist. Passend zum Parkstadion ist als zweites Motiv das Logo mit dem Förderturm und dem Slogan "Kumpel- und Malocher-Club" zu erkennen, das die enge Verbundenheit zwischen harter und ehrlicher Arbeit im Bergbau und dem Fußball darstellen soll. "Diese Werte sollten nicht vergessen werden und auch in Zukunft für jeden ersichtlich sein", hoffen die Sponsoren.

Übrigens: Da die Stromkästen auf Gladbecker Stadtgebiet unterschiedliche Betreiber haben, müssen zunächst die Genehmigungen eingeholt werden, ehe Maurizio Bet zu seinen Spraydosen greifen darf. Im jüngsten Fall war der Dienstweg aber relativ kurz, denn die beiden Kästen am Jovyplatz befinden sich im Besitz der Stadt Gladbeck, die die Freigabe zur Gestaltung ganz schnell erteilte.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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