A 52: Besser die U 11 ausbauen

Eine zweite schienengebundene Verbindung von Gladbeck nach Essen durch die Nutzung vorhandener Trassen schlägt Ralf Michalowsky vor.
  • Eine zweite schienengebundene Verbindung von Gladbeck nach Essen durch die Nutzung vorhandener Trassen schlägt Ralf Michalowsky vor.
  • Foto: Bienick
  • hochgeladen von Annette Robenek

Nachdem die Pläne für den Ausbau der A 52 - zumindest vorläufig - vom Tisch sind, steht der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wieder mehr im Fokus. So schlägt die Gladbecker LINKE vor, vorhandene Trassen zu nutzen und bringt die U-Bahnlinie U 11 ins Gespräch.

Auch Christoph Zöpel, ehemaliger NRW-Landesverkehrsminister bezeichnete bei seinem Besuch am 22. März in Gladbeck den VRR als prinzipiell gute Lösung gegenüber einem Ausbau der Autobahn auf Gladbecker Stadtgebiet. Zöpel damals wörtlich: „Konkret in Gladbeck sollten die Taktzeiten der Bundesbahn erhöht werden und die U-Bahnlinie 11 von Gelsenkirchen Buer zur Essener Gruga erweitert werden.“

Diese Idee greift die LINKE nun auf, schlägt vor, die Linie U11 bis nach Gladbeck zu verlängern, um eine zweite schienengebundene Verbindung nach Essen zu schaffen.
Ralf Michalowsky, Landtagskandidat der LINKEN: „Man könnte aber die U11 oberirdisch ein Stück auf dem Kärtener Ring (in Horst) in Richtung Buer fahren lassen und dann am Bahnhof Gelsenkirchen-Buer-Süd nach links auf die Trasse der RB43 führen. Die U11 könnte dann an der Wielandstr. (Möbelparadies), am Bahnhof-Ost und am Bahnhof-Zweckel halten.

Die RB 43 sei zwar noch nicht totgesagt, aber nur stündlich und ausgedünnt. Folglich seien erhebliche Streckenkapazitäten frei.

„In Zweckel könnten Reisende in die Züge nach Dorsten, Borken, Essen, Bottrop umsteigen. Auch ein Umstieg zum Bahnhof-West und von dort nach Haltern wäre möglich“, so Michalowsky.

Die U-Bahn-Züge hätten dieselbe Spurbreite wie Eisenbahnzüge, die RB 43-Strecke wäre also nutzbar, wenn sie eine Oberleitung bekäme. Man könne so eine relativ kostengünstige zweite Verbindung nach Essen auf einer bestehenden Trasse schaffen. Der Vorschlag bietet neue Vernetzungsmöglichkeiten bestehender Linien und würde eine Stärkung des regionalen ÖPNV-Angebotes bedeuten.“Der erste Schritt wäre eine Machbarkeitsstudie durch ein Ingenieurbüro. Wenn Experten die Idee für tragfähig halten, sollte uns die Studie das Geld wert sein“, meint Michalowsky.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen