"Aus" für das KARO bestätigt: "Ich bin von Politik total schockiert!"

Symbolisch zeigten sich die KARO-Befürworter vor ihrer Teilnahme an der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses kämpferisch. Leider erfolglos, denn auch dieser Ausschuss lehnte mehrheitlich einen Erhalt der Einrichtung in Butendorf ab.
  • Symbolisch zeigten sich die KARO-Befürworter vor ihrer Teilnahme an der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses kämpferisch. Leider erfolglos, denn auch dieser Ausschuss lehnte mehrheitlich einen Erhalt der Einrichtung in Butendorf ab.
  • hochgeladen von Uwe Rath
Wo: KARO, Gladbeck auf Karte anzeigen

Sie zeigten sich kämpferisch, glaubten an eine Chance, das KARO als Einrichtung offener Kinder- und Jugendarbeit doch noch retten zu können. Doch gut 90 Minuten später war die Zuversicht bitterer Resignation gewichen: Auch der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Gladbeck sprach sich am Montag mehrheitlich für die Schließung des KARO an der Schachtstraße aus.

Bei Michaela Reclik, die den seit Wochen laufenden Widerstand gegen die geplante KARO-Schließung koordiniert, hat die anfängliche Wut einer großen Portion Resignation Platz gemacht. „Ich bin über Politik einfach nur noch schockiert,“ so die Butendorferin zum lokalkompass.

2.300 Unterstützer-Unterschriften werden ignoriert

Der Verlauf der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses habe, so Michael Reclik, deutlich gemacht, dass die Stadt Gladbeck ihre eigenen Vorstellungen, sprich Einsparungen, durchsetzen wolle und auch zu keinerlei Kompromissen bereit sei. „Man forderte uns auf, anderweitige Sparmöglichkeiten aufzuzeigen, um das KARO erhalten zu können. Aber das ist doch Sache der Politik,“ beklagt sich Michaela Reclik. „Wir haben zwar rund 2.300 Unterstützer-Unterschriften gesammelt. Das interessiert aber einfach nicht.“

Auch die persönlichen Angriffe auf ihre Person im Laufe der Sitzung kann Michaela Reclik nicht nachvollziehen. „Wir haben uns stets um Sachlichkeit bemüht. Aber bitteschön, wir können auch anders.“

Denn die KARO-Befürworter wollen weiterkämpfen. Damit Butendorf nicht zu einem weißen Fleck in Sachen „Offene Kinder- und Jugendarbeit“ auf der Gladbecker Stadtkarte wird.

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