Berufspendler: Über 21.000 Gladbecker arbeiten außerhalb

Volle Straßen (hier auf der 224): Viele Berufstätige legen jeden Tag dutzende Kilometer bis zur Arbeit zurück. Foto: Archiv
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In Gladbeck wohnen, in den Nachbarstädten arbeiten: Für über 21.000 Gladbecker ist das Alltag. Die Bereitschaft, für den Job weitere Wege in Kauf zu nehmen, scheint dabei in den vergangenen Jahren zugenommen zu haben.

Die Menschen in NRW sind bereit, für ihren Job immer weitere Wege zurückzulegen. Um die 17 Kilometer legen Pendler im Schnitt zurück. Spielen die Menschen mit dem Gedanken an einen Umzug, ist die Schmerzgrenze noch höher: Nach einer aktuellen Umfrage der Landesbausparkasse (LBS) dürfte die Arbeitsstelle nach dem nächsten Umzug durchschnittlich 32 Kilometer von der Wohnung entfernt liegen. Das sind noch einmal zwei Kilometer mehr als vor fünf Jahren.

Laut amtlicher Statistik des Landes NRW pendeln täglich 21.698 Arbeitsnehmer aus Gladbeck in eine andere Gemeinde. Die drei wichtigsten Ziele dabei sind das 6,7 Kilometer entfernte Gelsenkirchen (5.048 Pendler), gefolgt von Essen (3.775 Pendler/15,6 km) und Bottrop (3.256 Pendler/4,1 km).

LBS-Gebietsleiter John Berrens: "Die Menschen in Gladbeck legen viel Wert auf die soziale Bindung in ihrer Gemeinde und sind bereit, dafür große Strecken zur Arbeit zu pendeln." Ein weiterer Grund dürften die hohen Wohnkosten an vielen Orten mit hoher Arbeitsplatzdichte sein.

(Mit Material der LBS)

Autor:

Oliver Borgwardt aus Gladbeck

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