SPD-Rosenhügel stößt neuerliche Diskussion an
Erhält Gladbeck ein eigenes Tierheim?

Christiane Dunkel, Ratsfrau aus den Reihen des SPD-Ortsvereins Rosenhügell, befürwortet die Idee für ein eigenes Tierheim für Gladbeck.
  • Christiane Dunkel, Ratsfrau aus den Reihen des SPD-Ortsvereins Rosenhügell, befürwortet die Idee für ein eigenes Tierheim für Gladbeck.
  • Foto: SPD Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Rosenhügel. Die Frage "Ein Tierheim für Gladbeck?" erhält jetzt neuen Auftrieb, denn der SPD-Ortsverein Rosenhügel fordert zumindest eine Überprüfung der Machbarkeit.

Die Rosenhügeler Genossen haben sich offenbar von dem Vorschlag der Stadtverwaltung zur Errichtung einer zentralen Hundfreilauffläche inspirieren lassen. Seitens der SPD-Rosenhügel wurde die Errichtung einer solchen Fläche bereits mehrfach vorgeschlagen, gibt es in Gladbeck aktuell doch rund 4.500 angemeldete Hunde.

Beim Thema "Ein Tierheim für Gladbeck" verlief die Diskussion zunächst sehr kontovers. So wurde auf die finanzielle Lage der Stadt hingewiesen, doch die Rosenhügeler SPD-Ratsfrau Christiane Dunkel wusste auch zu berichten, dass Gladbecker Tierschützer darauf hingewiesen hätten, dass die Zusammenarbeit mit dem Tierheim in Erle nicht immer reibungslos laufe. Auch werde aus Erle oftmals ein "Aufnahme-Stopp" verkündet und dann müssten die Gladbecker Tierfreunde sich wieder selbst um die Tiere kümmen, sie auf eigene Kosten in privaten Pflegestellen unterbringen. "Das geht so nicht auf Dauer," so Christiane Dunkel.

Unterstützung erhält die SPD-Ratsfrau vom ihrem stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Bernd Saslona: "Die Errichtung eines eigenen Tierheimes würde zwar der Stadt einiges an Geld kosten, andererseits gibt es aber auch Fördermöglichkeiten. Und es gibt in Gladbeck sicherlich sehr viele Menschen, die auch ehrenamtlch mitarbeiten würden, um ein Tierheim und die damit verbundenen Arbeiten zu unterstützen."

Betreffs der Zahlungen der Stadt Gladbeck an das Tierheim in Erle hat sich der Vorstand der SPD-Rosenhügel bereits kundig gemacht. Für die Versorgung von Fundtieren fließen jährlich 6.000 Euro nach Erle und in 2019 gibt es für notwenige Instandhaltungsmaßnahmen eine einmalige Zahlung von 15.000 Euro.

Gelder, die nach Meinung der SPD-Rosenhügel auch in ein eigenes Gladbecker Tierheim investiert werden könnten. Daher wollen sich die Rosenhügeler Sozialdemokraten nun auch dafür einsetzen, dass das Thema in das Kommunalwahlprogramm der Gladbecker SPD aufgenommen wird.

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