In 2013 getätigte Zusage für Gladbeck wird nicht eingehalten
Geplante Radwegeverbindung nach Essen ist nur "Stückwerk"

In der zunächst geplanten und hochgelobten Form wird es den "Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet" vorerst nicht geben. Und wieder einmal findet sich Gladbeck auf der Verliererseite wieder.

Über eine Radschnellwegeverbindung nach Essen darf sich Bottrop freuen, wogegen die Verbindung nach Gladbeck bestenfalls das Prädikat "Attraktive Radvorrangroute" erhalten soll. Für die Gladbecker "Linke" stellt diese Planung bestenfalls einen "faulen Kompromiss" dar, während der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Hübner die Entstehung zwei hochwertiger Radverbindungen von Gladbeck nach Essen als "großen Gewinn" sieht. Landläufig könnte man aber auch von "Stückwerk" sprechen.

Damit ist die Zusage aus dem Juli 2013, wonach Gladbeck neben weiteren "Bonbons" auch ein Radschnellweg von Gladbeck bis nach Essen versprochen wurde, vom Tisch.

Noch nicht geklärt ist nun aber auch die Frage nach den Bau- und Unterhaltungslasten für die geplante "Radvorrangroute": Bei einem Radschnellweg wird diese Frage durch das Landesstraßengesetz eindeutig geregelt. Für das vorgestellte Konzept ergeben sich hingegen in Sachen "Folgekosten" bislang nur jede Menge Fragezeichen.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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